Wer möchte Pate für den Kiebitz werden?

Anne Müllender (li.) und Lena Dürkoop haben in der Naturwerkstatt Priwall eine Schautafel zum Kiebitzschutz mit vielen tollen Bildern. (HN)

Der Landschaftspflegeverein setzt sich im Naturschutzgebiet Südlicher Priwall für den Schutz des Watvogels ein.

Sein Ruf klingt wie „kie-wit“, optisch kann man ihn im Flug an seinen breiten, abgerundeten Flügeln erkennen: den Kiebitz. Im Naturschutzgebiet Südlicher Priwall hat sich seine Anzahl im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Was nach viel klingt, aber es sind gerade mal etwa 17 Brutpaare, die der Landschaftspflegeverein aufwändig mit einem Elektrozaun vor Räubern wie Fuchs und Marder schützt. Der Kiebitz bevorzugt für seinen Nestbau feuchte Wiesen und Niederungen. Auf der großen Wiese mitten auf der Halbinsel Priwall findet er ideale Bedingungen. Weil sich sein Brutbestand in den vergangenen zwei Jahrzehnten um 80 Prozent reduziert hat, steht er allerdings seit dem Jahre 2015 auf der Roten Liste gefährdeter Vogelarten.

Wer etwas für den besonderen Watvogel tun möchte, kann das jetzt in Form einer Kiebitz-Patenschaft. Mit einer einmaligen Spende in Höhe von 75 Euro kann jeder den Vogel unterstützen. Im Gegenzug erhält man eine Spendenbescheinigung und eine Urkunde vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer. »Informationen gibt es in der Naturwerkstatt Priwall, Fliegerweg 5-7, sowie unter Telefon 04502/ 99964

65.

HN
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