Gemeinsames Sicherheitskonzept zum Vatertag

Den Himmelfahrtstag verbringen die Väter häufig im Kreise ihrer Familie. Anders sieht es bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus, die sich zum Vatertag alkoholisiert auf Wanderung Richtung Küste begeben. Um zu verhindern, dass es zu Störungen durch angetrunkene Personen kommt, haben sich die Polizeistationen des Polizeireviers Bad Schwartau, die Ordnungsämter und die Sicherheitsdienste seit 2015 zusammengeschlossen, um über die Gemeindegrenzen hinweg gemeinsam die Verhinderung von Störungen koordiniert.

„Diese Zusammenarbeit hat sich bewährt und wird auch in diesem Jahr fortgesetzt“, sind sich Bürgermeisterin Hatice Kara aus Timmendorfer Strand und ihr Scharbeutzer Kollege Volker Owerien einig, „Gegenüber zu stark alkoholisierten oder randalierenden Gruppen wird wie in den vorangegangenen Jahren durch die Sicherheitskräfte das Hausrecht ausgeübt. Die Polizei wird verstärkt vor Ort sein. Die Strandkontrolleure der Kurbetriebe und Mitarbeiter der Ordnungsämter werden darüber hinaus den gesamten Strandabschnitt und zentrumsnahe Straßen von Haffkrug über Scharbeutz und Timmendorfer Strand bis Niendorf abgehen, um von dort kommende Gruppen gegebenenfalls der Polizei zu melden.“

In Timmendorfer Strand wird wie in den Vorjahren am Himmelfahrtstag ein privater Sicherheitsdienst für den Bereich Strandabschnitt Landhaus Carstens bis etwa Curschmannklinik eingesetzt. Auch in Scharbeutz ist ein Sicherheitsdienst im Einsatz, der die Seebrücken, die Kurparks und die Dünenmeile im Auge behält und auf die Einhaltung der Strandsatzung achtet. So ist zum Beispiel das Anzünden von offenem Feuer oder Grillfeuer, laute Musik und der übermäßige Alkoholgenuss verboten. Und auch am Vatertag gibt die Strandkurabgabepflicht. Bei Nichtbeachtung erfolgt ein Strandverweis möglicherweise in Verbindung und mit Vollzug durch die Polizei.

Durch die enge Koordination von Polizei und Sicherheitskräften können beide Gemeinden frühzeitig reagieren. „Wir wollen ruhige Feierlichkeiten gewährleisten, damit dieser Tag für die Gäste und die Bevölkerung sowie die Gewerbetreibenden in angenehmer Erinnerung bleibt“, sind sich alle Beteiligten von der Polizei, den Sicherheitsdiensten und den Gemeinden einig. KG

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