Orientierungsschau Berufe in der Petrikirche

Gut vernetzt für die Orientierungsschau: Holger Conrad von der Agentur für Arbeit, Kreishandwerksmeister Carsten Groth, Rüdiger Schmidt und Martina Schmidt vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA), Sebastian Grothkopp von der IHK und Ariane Brauns, Kreisfachberaterin für Berufsorientierung (von links). (NA)

Die Schule ist beendet – und wie geht es weiter? Die zweitägige Ausbildungsmesse gibt Antworten.

Der Eintritt in die Arbeitswelt stellt einen der spannendsten und aufregendsten Umbrüche im Leben eines jungen Menschen dar – und ist zwangsläufig mit der Frage verbunden, wie es nach Beendigung der Schule weitergehen soll. Unterstützung bei dieser Entscheidung bietet die Orientierungsschau Berufe: Bereits zum 20. Mal haben junge Menschen dort die Möglichkeit, sich über verschiedene Berufsbilder zu informieren, Kontakte zu Betrieben zu knüpfen und sich mit denjenigen auszutauschen, die sich bereits entschieden haben. Denn eine Besonderheit der Messe liegt darin, dass an vielen Ausstellerständen eigens dafür geschulte Auszubildende über ihre Lehrberufe informieren. Dadurch werde die Hemmschwelle, sich zu informieren, niedrig gehalten: „Interessierte Schüler begrüßen, dass ihnen die Kontaktaufnahme zu Betrieben so einfach gemacht wird“, berichtet Ariane Brauns.

Insgesamt 60 Aussteller präsentieren in der sakralen Atmosphäre der Petrikirche 120 Berufe. Von handwerklichen Berufen wie Glaser, Maurer und Zimmerer über Chemielaborant, Diätassistent, Ergotherapeut und Industriemechaniker bis hin zum Forstwirt ist alles dabei. Daneben wird auch über Studiengänge, Studieren im dualen System, sowie Weiterbildungsmöglichkeiten informiert.

Die Messe sei insbesondere für das Handwerk wichtig, stellt Carsten Groth fest. „Jungen Menschen soll vermittelt werden, was sich hinter dem Handwerk verbirgt und in Vergessenheit geratene Berufe, wie der des Fliesenlegers, sollen wieder mehr ins Bewusstsein der jungen Menschen geholt werden“, so Groth weiter. Viele Schulabgänger bevorzugten ein Studium, dabei sei insbesondere eine duale Berufsausbildung attraktiv und zeigten Einkommensvergleiche, dass Akademiker nicht zwingend mehr verdienten, erklärt Sebastian Grothkopp.

Ob Ausbildung oder Studium – auf der Messe werden diverse Einblicke vermittelt.

»Geöffnet ist die kostenfreie Messe am Mittwoch, 10. Mai, von 10 bis 16 Uhr und am Donnerstag, 11. Mai, von 9 bis 14 Uhr. Weitere Informationen unter Telefon 0451/ 8915 74 und auf www.orientierungsschauberufe.de.

NA
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