Karateangebot und Sommerfest

Karatelehrer Björn Dethlefsen (li.), Quartiersfrau Frieda Stahmer und Konrektor Torsten Staudler freuen sich über mehr Begegnungen im Viertel und den Start des Karateangebotes in der Schule. (mpa)

Das Quartiersprojekt in St. Lorenz Nord initiiert Angebote des Miteinanders im Viertel.

St. Lorenz Nord bezeichnet er als seine Heimat: Auf Sylt geboren und seit Kinderzeiten in Lübeck beheimatet, liegt dem Karatelehrer Björn Dethlefsen sein Kiez am Herzen. Er wohnt in St. Lorenz Nord im eigenen Haus und mit Stolpersteinen vor der Tür, die an die ehemaligen Bewohner, die Geschwister Prenski erinnern. „Ich wünsche mir mehr Kontakte im Viertel, möchte Menschen zusammenführen“, sagt der Lübecker, der mit einem Karatekurs für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren in der Julius-Leber-Schule in der Marquardstraße startet.

„Für mich ist Karate in erster Linie eine schöne und grazile sportliche Form. Eine hohe Konzentration ist erforderlich, dadurch kann Stress abgebaut werden“, erläutert Dethlefsen. Interessierte, die montags und mittwochs von 19 bis 20 Uhr in der Aula der Schule Karate lernen wollen, zahlen sechs Euro, die für die Raummiete an die Stadt entrichtet wird. „Wir haben lange nach einem geeigneten und günstigen Raum gesucht“, erzählt Frieda Stahmer. Sie leitet das Quartiersprojekt, das bei der Arbeiterwohlfahrt Lübeck angesiedelt ist. „Wir haben einen langen Atem benötigt, um den Kurs für jeden bezahlbar anbieten zu können“, ist sie froh über das Raumangebot der Schule.

Torsten Staudler, Konrektor an der Julius-Leber-Schule ist begeistert: „Sicher wird es an unserer Schule auch Jugendliche geben, die ebenfalls Interesse an dem sportlichen Angebot haben“, ist er gespannt auf die Resonanz bei den Schülern. Der Nachmittagsbereich solle ohnehin ausgebaut werden, da könne vielleicht auch ein Karatekurs nur für Jugendliche bestimmt Platz finden.

Im Sommer startet dann das große Fest des Miteinanders, wenn Frieda Stahmer, die Awo und der Verein Initiative Brolingplatz zu einem Nachbarschaftsfest auf dem Brolingplatz einladen. Am Sonntag, 9. Juli, von 14 bis 19 Uhr gibt es dort ausgiebige Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen die Nachbarn aus dem Viertel kennenzulernen. Zum Netzwerk aller Akteure des Quartiers gehören Kitas, Schulen, die St.-Matthäi-Kirchengemeinde, Vereine, Firmen und soziale Einrichtungen. Wir wollen mit den Nachbarn feiern und mit Ideen und weiteren Projekten für das Quartier werben, sagt Frieda Stahmer. mpa

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