Der Maibaum steht und lädt zum Schwof

Ordentlich Hand anlegen: Zimmermänner und Helfer rücken den Maibaum gerade. (Fotos: Mpa)

Nach erster Schieflage konnte der Schwartauer Maibaum gerade im Boden verankert werden.

So lange dauerte der Aufbau des Maibaumes sonst nicht: Etliche Zuschauer konnten beobachten, wie starke Hände am vergangenen Dienstag den noch am Kran befestigten Maibaum gerade rückten. Professionelle Zimmerleute aus Cleverbrück benötigten Stemmeisen, Motorsäge und Kantholz, um den einen Meter in den Boden eingelassenen Maibaum aus seiner anfänglichen Schieflage in den geraden Stand zu bringen. Schwartauer Feuerwehrmänner warteten abseits auf ihren Einsatz, der erst bei sicherem Stand des 16,5 Meter langen und gut eine halbe Tonne wiegenden Maibaumes folgt: Mit der Feuerwehrleiter geht es für die Männer in die Höhe, um am Baum weit über dem Maikranz mit seinen wehenden Bändern die traditionellen Embleme der Stadt anzubringen.

„Seit Februar sind wir mit den Vorbereitungen des Maifestes beschäftigt“, erzählt Wolfgang Kopsch vom Vorstand des Gemeinnützigen Bürgervereins Bad Schwartau. Während der Maibaum noch in der großen Halle eines Schwartauer Saatgutgeschäftes überwintert, wurden bereits die Auftritte von Musikbands festgemacht, die am Montag, 1. Mai, von 11 bis 13 Uhr, für schwungvolle Tanz- und traditionelle Mitsingmusik unter dem Maibaum sorgen: Neben dem Shanty Chor „Möwenschiet“ als Highlight der Maifeier sind die „vergnögte Danzlüd“ aus Sarau sowie die Band „West Highland“ auf der Bühne auf dem Marktplatz vertreten. Auch das bei vielen beliebte Akkordeonquartett „Tanzende Finger“ sorgt wieder für unterhaltsame Stimmung. „Für jeden Musikgeschmack wird etwas dabei sein“, verspricht Wolfgang Kopsch. „Das Schwartauer Maifest wird gerne besucht“, sagt er. Nach seiner Schätzung waren im vergangenen Jahr bis zu 700 Besucher auf dem Marktplatz vertreten. „Ohne die kostenlose Unterstützung durch die professionellen Zimmerleute, den Lastenkran und die Freiwillige Feuerwehr Bad Schwartau wäre das Maifest jedoch nicht möglich“, lobt er den tollen Einsatz aller Beteiligten. mpa

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