Spot an: „Antependium“ im Scheinwerferlicht

Der jahrhundertealte, fünf Meter lange Altarbehang ist mit Szenen aus der Bibel bestickt, auch die Kreuzigung Jesu ist ein Motiv. (Graap)

Buchvorstellung und Ausstellungseröffnung zum uralten Altarbehang.

Galashow für eine jahrhundertealte Textilie: Mit dem „Antependium“, einem Altarbehang aus dem 17. Jahrhundert, besitzt das Schloss Eutin ein Kunstwerk von hohem Wert und von außerordentlicher Qualität. In der kommenden Woche kommt es in den Genuss einer besonderen Würdigung. Es steht im Mittelpunkt des neuen Museumsbereiches „Das Antependium von 1641 und die Fürstbischöfe von Lübeck“, der am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr feierlich eröffnet wird. Von Freitag bis Sonntag, 7. bis 9. April, finden dann jeweils um 14 Uhr spezielle Führungen statt, die sich mit diesem barocken Schatz beschäftigen. Außerdem gehört am 9. April um 16 Uhr ein Gottesdienst mit Pastorin Maren Löffelmacher in der Schlosskirche zum Begleitprogramm.

Wer schon vorab mehr über das „Antependium“ wissen möchte, sollte den Vortrag am Montag, 3. April, um 19.30 Uhr in der Eutiner Landesbibliothek am Schlossplatz 4 nicht verpassen. Unter dem Titel „Ein Kunstwerk gibt sein Geheimnis preis“ berichtet Dr. Wolfdieter Schiecke vom Freundeskreis Schloss Eutin, was er bei seinen Recherchen über den Altarbehang herausgefunden hat. Bis vor einigen Monaten war die Herkunft dieses Stückes vollkommen unbekannt. Schiecke erzählt über die spannende Suche nach dem Ursprung des „Antependiums“, über seine inhaltliche Deutung und künstlerische Gestaltung.

Gleichzeitig stellt er eine Begleitpublikation vor, in der die Geschichte des „Antependiums“ niedergeschrieben ist.

Der Eintritt zu Vortrag und Buchvorstellung ist frei. vg

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