Brückenbau erfordert Vollsperrung

Für den Neubau der Schwentinebrücke muss die Hindenburgallee neun Monate lang gesperrt werden. (Graap)

Kleine und große Brücke an der Hindenburgallee werden ersetzt –Fertigstellung im März 2018.

Malente steht vor einer großen Herausforderung: In den kommenden Monaten wird eine der Hauptschlagadern der Gemeinde „abgeklemmt“. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr geht die Erneuerung der Brücke in der Hindenburgallee an. Spätestens ab Juni wird die Landesstraße dann für neun Monate voll gesperrt und der Verkehr über die Eutiner Straße umgeleitet.

Bevor das große Bauwerk angepackt wird, ersetzt die Gemeinde die altersschwache und seit anderthalb Jahren gesperrte Fußgängerholzbrücke über die Schwentine am Intermar-Hotel. Der Abriss erfolgt kurzfristig durch eine ortsansässige Firma. Der Auftrag für neue, kostengünstige Einfeldbrücke aus Stahl wurde am Mittwoch im Tourismusausschuss erteilt. Die Brücke hat eine Spannweite von 21 Metern und ruht auf zwei Fundamenten, die per Pfahlgründung hergestellt werden. Für die Bauarbeiten muss die Hindenburgallee an zwei Tagen im April und Mai voll gesperrt werden. Mitte Mai soll die Brücke stehen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 140000 Euro.

Parallel dazu beginnen am 18. April die Bauarbeiten für die Verlegung der Versorgungsleitungen. In den vergangenen zwölf Monaten haben sich die betroffenen Unternehmen genau abgestimmt, wie die insgesamt 14 Rohre – unter anderem für Gas-, Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen – auf der Straßenseite des Intermar vergraben werden sollen. Die Schwentine wird in einem offenen, zwei Meter breiten Graben gequert. Die Leitungen werden zwei Meter unter der Gewässersohle verlegt.

Wenn die Arbeiten der Versorgungsunternehmen und die Erneuerung der Fußgängerbrücke abgeschlossen sind, wird die über 100 Jahre alte Brücke in der Hindenburgallee abgerissen und erneuert. An ihr wurde seit Jahrzehnten nur geflickschustert, das Befahren ist Lkws über 30 Tonnen schon lange untersagt. Voraussichtlich wird das neue Brückenbauwerk im März 2018 freigegeben. Die Erreichbarkeit der Anlieger und gastronomischen Betriebe wird gewährleistet.

Für alle Bauvorhaben muss die Schwentine jeweils aufgestaut und über Rohre umgeleitet werden. vg

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