Geflügelpest in Lübeck: Strenge Auflagen für Hunde und Katzen

Erneut sind in Travemünde und nun auch im Kreis Stormarn (Heilshoop und Zarpen) Möwen und Schwäne gefunden worden, die mit dem hochansteckenden Vogelgrippevirus H5N8 infiziert waren. Daher haben die Restriktionsgebiete inzwischen Lübeck in ganzer Ausdehnung erfasst.

Das bedeutet, Hunde und Katzen dürfen zurzeit im gesamten Gebiet der Hansestadt Lübeck nicht frei herumlaufen. Die Stallpflicht für Geflügel und die Durchführung von Biosicherheitsmaßnahmen müssen weiterhin streng beachtet werden, um einen Viruseintrag in Hausgeflügelbestände zu verhindern.

Es wird darum gebeten, tot aufgefundene Wildvögel (Wasservögel, Greifvögel, Möwen) der Einsatzleitstelle der Feuerwehr der Hansestadt Lübeck unter 0451 / 122-3800 zu melden.

Mehr Informationen der Hansestadt Lübeck gibt es hier.

Auf der Seite des Umweltministerums Schleswig-Holstein gibt es weitere Informationen zur Geflügelpest und den Sperrbezirken.

(Foto: Holger Kröger)

3 Kommentare zu "Geflügelpest in Lübeck: Strenge Auflagen für Hunde und Katzen"

  1. wolfgang otten | 17. März 2017 um 15:56 |

    Verehrte Redakteure, verehrte Leser, verehrte Amtsveterinäre,

    vielleicht tut ein wenig stöbern in beigefügtem Link gut,
    um die „Ergüsse“ des FLI mit dem nötigen Abstand zu lesen.
    Manchmal hilft es ja, wenn man hinter die Kulissen schaut.

    Viel Spass bei der Lektüre.

    Und eine grosse Bitte, erst lesen, dann wieder über diese
    unsägliche, völlig absurde und nutzlose Stallpflicht nachdenken

    ps
    nur der erste Absatz ist englisch,
    danach folgt gut verständliche deutsche Aufarbeitung und Widerlegung der
    Thesen des FLI: Dank Professor Steiof.

    http://www.vogelwelt.com/wp-content/uploads/2016/11/VoWe135-131-146-Steiof-et-al-Vogelgrippe.pdf

    und das kann man schon mindestens seit 2015 lesen (wenn man will)

  2. Wieso wird hier so dreist gelogen?
    Nur Teile der Stadt sind Sperrgebiet!
    Einige Bereiche sind Beobachtungsgebiete.

  3. Oliver Pries | 21. März 2017 um 10:08 |

    Hallo Johannes,
    der Text basiert auf der Pressemitteilung der Hansestadt Lübeck vom 16. März (http://www.luebeck.de/aktuelles/presse/pressedienst/view/170201R/). Es ist richtig, dass nicht die gesamte Stadt Sperrbezirk ist, wir haben das mittlerweile geändert. Das ändert aber nichts an den Auswirkungen für die Tierhalter: Im gesamten Stadtgebiet gilt die Stallpflicht, Hunde und Katzen dürfen nicht frei herumlaufen.
    Viele Grüße!
    die Wochenspiegel-Redaktion

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