Stadt muss „Bounty“ kaufen

Die Wohnungsbaugesellschaft (WOBAU) Ostholstein hatte der Landesgartenschau Eutin für die Dauer der Blumenausstellung das Spielschiff „Bounty“ gestiftet. An seinem Standort an der Stadtbucht wurde es von den Kindern so gut angenommen, dass sich viele Bürger und auch die städtischen Gremien für einen Verbleib über die LGS hinaus eingesetzt haben. Da der Denkmalschutz den Standort in Schlossnähe aber nicht dauerhaft genehmigen will, soll die „Bounty“ jetzt an der Schwimmhalle eine neue Heimat finden. Zweiter Wermutstropfen: Das Spielschiff gibt es nicht zum Nulltarif. Denn eigentlich sollte dieses besondere Spielgerät einmal die Mieter der WOBAU erfreuen. Das Unternehmen hat der Verwaltung nun mitgeteilt, dass eine Schenkung an die Stadt Eutin „aufgrund der Außenwirkung“ nicht möglich sei. Für 26000 Euro könne die Stadt die „Bounty“ jedoch kaufen. Die Montage wird weitere 4000 Euro kosten.

Am Dienstag, 14. März, wird der Hauptausschuss in öffentlicher Sitzung über die Zukunft des Spielschiffes entscheiden. Die Beratungen beginnen um 18.30 Uhr im Rathaus. Foto:

Graap

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