Frühchenstation des UKSH erhält Spende

Spendenübergabe: Mathias Rühe (v. li.), Stina Rühe, Doreen Peplinski, Dr. Ingrid Künzler und Michaela Rühe. (Drv Nord)

Einen Rekorderlös von 3250 Euro hat die Schirmherrin des traditionellen Adventsbasars in der DRV Nord, Geschäftsführerin Dr. Ingrid Künzler, an die pflegerische Leitung der Frühchenstation 12N des UKSH in Lübeck, Doreen Peplinski, überreicht. Gemeinsam mit den Organisatoren des Basars, der Familie Rühe, konnte der bislang höchste Erlös der 22 veranstalteten Adventsbasare in Form eines riesigen symbolischen Schecks ausgehändigt werden. Eine Ausstellerin hatte zudem selbstgestrickte Söckchen und Mützchen für die Frühchen und eine Kollegin aus der Betriebsküche, die selbst ein Frühchen bekommen hatte, noch einmal 50 Euro extra gespendet.

Doreen Peplinski berichtete, dass die Station 12N nach Fertigstellung des neuen Zentralklinikums in neue Räume umziehen wird. Die Anzahl der Betreuungsplätze für die Frühchen werde dann von sechs auf zwölf Betten aufgestockt. Zudem sollen Räume eingerichtet werden, in denen sich die Eltern mit den Frühchen aufhalten können. Da für derartige Räume jedoch meist ein eher kleines Budget vorgehalten werde, bietet diese Spende Möglichkeiten, diese Räume etwas schöner und gemütlicher zu gestalten.

Auf die Frage, wie Familie Rühe auf die Frühchenstation als Spendenempfänger gekommen ist, berichten Mathias und Michaela Rühe, dass ihre Tochter Stina vor 18 Jahren selbst als Frühchen in der 29. Schwangerschaftswoche zur Welt gekommen und dort betreut worden sei. Sie konnten die Basaraussteller von dieser Idee begeistern und freuen sich, so etwas an die Frühchenstation zurückgeben zu können.

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