Ein Film über das geheimnisvolle und (fast) unbekannte Äthiopien

Eine von vielen Stationen der Reisen durch Äthiopien: Felsenkirchen von Lalibela. (Fotos: Burst)

Der Dokumentarfilmer Wolfgang Burst stellt seine neue Produktion am 19. März vor.

2015 und 2016 bereiste der Hamberger Dokumentarfilmer Wolfgang Burst Äthiopien, das faszinierende Land am Horn von Afrika, über das bei uns erstaunlich wenig bekannt ist. Er brachte nicht nur bleibende Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause, sondern auch eine Fülle von Filmmaterial, das er zu einem umfassenden Dokumentarfilm mit dem Titel „Geheimnisvolles Äthiopien – von Kratern, Kreuzen und Krokodilen“ verarbeitete. Zu sehen ist dieser am Sonntag, 19. März, um 11.30 Uhr im Kino Movie Star. Zu der Veranstaltung laden das Kommunale Kino und die Volkshochschule Bad Schwartau ein.

Die 3000-jährige Geschichte, die reichen Kulturschätze, die landschaftlichen Schönheiten, die besondere ethnische Vielfalt, sowie die artenreiche Tierwelt Äthiopiens werden in diesem 97-minütigen Film eindrucksvoll und voller Sympathie für das Land vermittelt. Selten zu sehende Aufnahmen aus der extremen Danakil- Wüste, von endemischen Pavianen in den Semien-Bergen, oder von religiösen Festen in Gondar und in einer der Felsenkirchen von Lalibela machen den Film zu einem spannenden und abwechslungsreichen Erlebnis.

„Es ist ein Land, mit dem die meisten Menschen bei uns nur Armut und Dürrekatastrophe assoziieren“, sagt Wolfgang Burst. „Aber dieses Bild wird den Äthiopiern und ihrem Land nicht gerecht.“

Darum geht es dem Filmautor. Er will den Menschen hierzulande den unbekannten Reichtum Äthiopiens an Kulturschätzen und einzigartigen Landschaften vor Augen führen.

Der Weg zu dem fertigen Dokumentarfilm war allerdings langwierig und in Teilen ziemlich strapaziös. 10000 Autokilometer quer durch den Norden, Osten und Süden haben dem Filmer eine Unmenge von Filmszenen beschert. Über 2000 Clips mussten auf 650 gekürzt werden, dann wurde der Kommentar geschrieben, aufgenommen, den Szenen unterlegt, ebenso wie die passende Musik. „Fast 400 Stunden im Alleingang“, wie Burst nüchtern sein semiprofessionelles Hobby beschreibt. Der Autor ist gerne bereit, Fragen zum Film oder zur Situation im Land zu beantworten.

»Der Film „Geheimnisvolles Äthiopien – von Kratern, Kreuzen und Krokodilen“ ist am 19.März, Beginn 11.30 Uhr im Kino Movie Star zu sehen. Der Eintritt kostet sechs Euro. In der Pause werden Snacks und Getränke angeboten.

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