Modellbahnparadies auf 50 Quadratmetern

Freuen sich auf viele Besucher: Bennet Severin, Robert Klein und Matz Beckmann (von links). (Graap)

Besuchstage der Train-Kids sind seit 15 Jahren eine Konstante im Eutiner Veranstaltungsleben.

Alles einsteigen! Am nächsten Wochenende laden die Eutiner Train-Kids wieder alle Eisenbahnfreunde zur Besichtigung ihrer Modellbahnanlage ein. „Wir sind seit 15 Jahren eine Konstante im Veranstaltungsleben der Stadt. Seit 2002 haben mehrere Generationen von Schülern an der Miniaturwelt gebaut“, erzählt Projektleiter Robert Klein. Am Sonnabend und Sonntag, 25. und 26. Februar, stehen die Türen der Ausstellung in den Räumen am Stadtgrabenparkplatz in Höhe der Twiete zum Marktplatz jeweils von 12 bis 17 Uhr für jedermann offen.

Für regen Zugverkehr mit umfangreicher Technik und detaillierter Landschaft sorgen rund 15 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 16 Jahren aus Eutin, Malente, Plön und Umgebung. Fertig wird die über 50 Quadratmeter große Anlage nie, immer wieder gibt es etwas zu tun. „Im Herbst haben wir rund drei Quadratmeter dazu gewonnen und uns entschlossen, eine ganze Ecke wegzureißen und neu aufzubauen“, berichtet Klein. Seitdem wird gegipst, was das Zeug hält. Dafür musste zeitweise die Hauptstrecke unterbrochen werden, aber jetzt ist die Anlage wieder in zwei Fahrtrichtungen befahrbar.

Jüngster Eisenbahner im Team ist Bennet Severin (11). „Ich habe die Anlage schon bewundert, als ich noch zur Grundschule ging. Ich wollte unbedingt mitmachen, aber mit sechs Jahren durfte ich das noch nicht“, berichtet der Eutiner. Robert Klein hat ein Mindestalter von elf Jahren für die Teilnahme bei den Train- Kids festgelegt, denn das Basteln an der Anlage setzt etwas Reife und Selbstständigkeit voraus. Bennet hat sich aber von seinem Ziel nicht abbringen lassen und liebt es jetzt, seine eigene Welt im Kleinen zu planen und zu bauen. Während die Jüngeren die Landschaft aus Gips gestalten, den Pinsel schwingen und Schienen verlegen, kümmern sich die Großen weitgehend um die Technik – wie Matz Beckmann. „Ich habe zu Hause selbst eine Modelleisenbahn. Bei der unserer Großanlage ist inzwischen die Elektrik mein Steckenpferd“, erzählt der 14-jährige Eutiner.

Nach 598 Gästen im Vorjahr hoffen die Train-Kids, nun die Schallmauer von 600 Besuchern knacken zu können. Das Eintrittsgeld in Höhe von drei Euro für Erwachsene und einem Euro für Kinder und Jugendliche wird zum weiteren Ausbau der Modellanlage verwendet. »Infos unter www.train-kids.de

vg
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