51 neue potenzielle Knochenmarkspender

Schüler Ben Böbs hat sich registrieren lassen: „Anderen zu helfen ist für mich selbstverständlich.“ (KG)

DKMS informierte Schüler über Stammzellenspende.

Julia Matschke von der DKMS, der gemeinnützigen Gesellschaft der Deutschen Knochenmarkspenderdatei, informierte die Schüler am Ostsee Gymnasium von Timmendorfer Strand (OGT) über die Bedeutung von Stammzellenspenden.

„Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Nur ein Drittel der Betroffenen findet innerhalb der Familie einen passenden Stammzellenspender. Jeder siebte Betroffene findet gar keinen“, berichtete Julia Matschke. Die DKMS hat den Kampf gegen den Blutkrebs aufgenommen. Bisher haben sich über sieben Millionen Menschen weltweit registrieren lassen.

Darunter auch die 23-jährige Lea Menzner, die den Schülern von ihrer Stammzellenspende berichtete. „Es verlief alles gut und ich würde jederzeit wieder spenden und freue mich vielleicht nächstes Jahr ‚meine Patientin’ kennen lernen zu können“, erklärt Lea Menzner, die Not- und Katastrophenhilfe in Berlin studiert. Von „ihrer Patientin“ für die sie gespendet hat, weiß sie nur, dass es sich um eine 49-jährige Frau handelt, die in Deutschland lebt.

Nach dem Vortrag waren sich die Schüler des OGT, die mindestens 17 Jahre alt sein müssen, um sich als potentielle Spender registrieren zu lassen, einig. 51 Schüler und Lehrer machten mit, griffen zum Wattestäbchen, wischten sich damit Hautzellen von der Schleimhaut der Wangeninnenseiten und ließen sich so als potenzielle Stammzellenspender registrieren. Zu ihnen gehört auch Ben Böbs aus der 12b.

„Ich habe sofort mitgemacht, denn anderen zu helfen ist für mich selbstverständlich.“ Mitgeholfen haben auch die Schüler des 13. Jahrgangs, die die ganze Aktion betreuten. „Das ist ein beachtliches Ergebnis“, freute sich Julia Matschke von der DKMS.

»Mehr Informationen über die DKMS finden sich in Internet auf www.dkms.de.

KG
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