Die Vision: Malente wird zur Lilienstadt

Malente wird zur Lilienstadt, eine schöne Idee. (Mildenberger/pixelio)

In einer kleinen Serie präsentiert der Wochenspiegel einige der Einfälle, die der Verleger Vito von Eichborn in seinem Büchlein „Ideen für Malente“

niedergeschrieben hat. Anregungen, für die Mitstreiter und Macher gesucht werden.

Eichborn hat die Vision der „Lilienstadt Malente“. Warum Lilien? „Lilien gelten als Blume für den faulen Gärtner, weil sie robust sind und mit ausreichend Sonne überall blühen, ohne viel Arbeit zu machen“, so Eichborn. Praktischerweise blühen sie zur Urlaubszeit zwischen Mai und August – wenn Touristen was zum Schauen und Staunen brauchen. Das große Geld koste so eine Aktion nicht, erforderlich seien nur Freiwillige, die zum Beispiel einen speziellen Lilienstadt-Verein gründen und für Organisation, Motivation und Medienarbeit sorgen. „Alle Malenter sind aufgerufen, vom Vorgarten bis zum Balkon mitzumachen. Wenn die ersten 100000 Lilien blühen, gibt es wunderschöne Bilder. Und wenn es eine Million sind, berichtet die Welt darüber … zumindest würde es zigtausend Besucher aus dem Umkreis von Hamburg, Lübeck bis Kiel sowie Touristen anlocken.“

Außerdem gibt die Aktion Raum für jede Menge Veranstaltungen: ein medienwirksames „Wochenende zum Lilienpflanzen“, Führungen, Workshops, Kurse oder Erntetage mit Wein und Häppchen. „Und Anfang September, bevor die Touristen nach Hause fahren, feiert Malente das große Volksfest der Lilienkönigin auf der Freilichtbühne im Kurpark mit Modenschau.“ Manche Bürger können auch mit dem Lilienanbau Geld verdienen. Im Internet wird dann ein Marktplatz eingerichtet, über den auch Lilien-Raritäten verkauft werden. „Bürger, Geschäftsleute, Kliniken, Hoteliers – alle können dabei sein, mit minimalstem Aufwand. Und wenn’s nicht klappt, wem schadet’s?“, fragt Eichborn.»Das Büchlein „Ideen für Malente“ ist für fünf Euro im Café Kännchen, bei Schreibwaren Errulat und bei Vito von Eichborn (vitolibro@vitolibro.de) erhältlich.

vg
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