Die Bühne 15 probt für ihr neues Stück

Der Container, in dem ein Lebensmittelgeschäft Obst, Gemüse und Lebensmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum entsorgt, wird zum Treffpunkt für ganz unterschiedliche Menschen. (Bühne 15)

Die Komödie „Ab in den Container“ feiert am 18. März im Museum Premiere. Der Kartenvorverkauf läuft.

Einmal im Jahr mit einem neuen Stück das Publikum begeistern – das ist das Ziel der Bühne 15 der Volkshochschule Bad Schwartau. Zurzeit proben die Schauspieler die Komödie „Ab in den Container“ von Jutta Golitsch. Premiere ist am 18. März im Museum der Stadt Bad Schwartau, Anton-Baumann-Straße. Es geht um Menschen, die einen Container und den Vorplatz allabendlich für ihre Treffen nutzen. Dabei treffen die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander. „Für viel Schmunzeln und Gelächter sorgen dabei die unterschiedlichen Charaktere der Container-Besucher“, so Hannelore Witt von der Bühne 15.

Es ist 21 Uhr, eine Stunde vor Geschäftsschluss. Im Hinterhof des Lebensmittelmarktes „Kaufhaus König“ werden wie jeden Abend Obst, Gemüse und Lebensmittel mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum in einem Container entsorgt. Auch die Angestellten des Supermarktes wissen nicht, dass der Container längst ein Treffpunkt für allerlei Menschen ist, die ein wenig „Abwechslung“ in ihren Speiseplan bringen wollen. Für Otto von Treyspitz (verarmter Adel), Charly (zurzeit obdachlos), Schwester Colette (Streetworkerin) und ihre Schützlinge Chantal und Felix ist der Container eine Fundgrube.

Das „Kaufhaus König“ wird von dem smarten Filialleiter Andreas Mehlbichler geleitet, der von dem ganzen Treiben keine Ahnung hat, ebenso wenig wie die Polizistin Marlene Bergmann, die ebenso hoffnungslos wie ihre Freundin und Kassiererin Ingrid Dietrich heimlich in ihn verliebt ist. Und wer ist noch „heimlich“ verliebt? Das ist Franz Weiner, der sehr gebildete und sensible frühere Portier und „gute Geist“ des Kaufhauses König.

Hermine Hämmerle, eine ältere Dame mit ein wenig nachlassendem Gedächtnis, will an diesem späten Abend unbedingt noch „Shortbreads und Tee“ für einen hohen königlichen Besuch einkaufen. Annegret Hopp, eine Nachbarin, fühlt sich schon seit langem durch den abendlichen Lärm gestört und „schreitet erbost ein“. Und Landwirt Anton Ripplinger, der eigentlich die Containerwaren an seine Tiere verfüttern und den Container abholen soll, verschwindet ebenso wie Annegret Hopp auf eigentümliche Weise von der Bildfläche.

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Die Premieren–Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Weitere Aufführungen sind am 25. März um 20 Uhr sowie am 19. und 26. März jeweils um 15 Uhr. Karten sind im Vorverkauf bei allen LN-Verkaufsstellen unter www.luebeck-ticket.de sowie an der Abendkasse zum Preis von zwölf Euro erhältlich.
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