Die „Passat“ geht im Schaukasten vor Anker

Modellbauer Helmut Maaß macht noch ein Foto, während Gerd Grothe vom Verein „Rettet die Passat“ den großen Schaukasten mit dem Modellschiff verschließt. (HN)

Vier Jahre lang hat Helmut Maaß aus Travemünde an seinem Modellschiff der Travemünder Viermastbark „Passat“ gebaut. Hat alles selbst gefertigt, mit Ausnahme der winzigen Messingnägel. Zehn Jahre ist das jetzt her. Ein halbes Jahr stand das stattliche Modell im Travemünder Seebadmuseum, doch die meiste Zeit bei Modellbauer Helmut Maaß im Wintergarten. Für beide Liegeplätze ist es mit seinen 2,87 Metern eigentlich ein bisschen zu groß. Nun hat es einen Platz gefunden, wo es täglich bewundert wird. Mit Unterstützung des Vereins „Rettet die Passat“ ging das Modell (Maßstab 1:40) am Montag in einem großen Schaukasten unweit des Anlegers der Norderfähre vor Anker. In Sichtweite des Originals. Wer nun beim Spaziergang das tolle Modellschiff sieht, bekommt vielleicht Lust, auch das echte Schiff zu besichtigen. Dafür muss man nur mit der Fähre die Trave überqueren.

Der freigewordene Platz im Wintergarten von Modellbauer Helmut Maaß wird aber nicht lange leer bleiben: Zurzeit arbeitet er an einem Modell der 1952 vom Stapel gelaufenen „Rendsburg“, dem letzten Fischdampfer, der in der Flender-Werft gebaut wurde. Der soll aber nicht ganz so groß ausfallen. Foto und Text: HN

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