Programmvorschau des Seniorenkino Bad Schwartau

In „Ostfriesisch für Anfänger“ spielt Dieter Hallervorden den griesgrämigen Uwe Hinrichs. (Universum Film)

Insgesamt werden bis Ende Juni acht Filme gezeigt – Start ist am Dienstag.

Das Seniorenkino Bad Schwartau startet mit neuem Programm in das 1. Halbjahr 2017. Die Zuschauer haben aus einer Vorschlagsliste mit 25 Filmen des Seniorenkino-Teams acht Filme ausgewählt, die bis Juni im Movie Star Kino gezeigt werden.

Das neue Programm beginnt am Dienstag, 17. Januar, mit dem aktuellen deutschen Spielfilm „Willkommen bei den Hartmanns“. Mutter Hartmann (Senta Berger) hat ohne Abstimmung mit ihrem Mann (Heiner Lauterbach) beschlossen, einen Flüchtling in ihrer Familie aufzunehmen. „Eine große Komödie mit turbulenten Episoden“, so Peter Seedorf vom Seniorenkinoteam, zu dem auch Elisabeth Kremer und Ursula Nagel gehören.

„Mahana – Eine Maori-Saga“ steht am 7. Februar auf dem Programm. Zwei Schafscherer-Familien in Neuseeland, Mahana und Poata streiten um die Vormachtstellung im Gewerbe. Der junge Simeon Mahana verliebt sich in eine Tochter aus der Poata-Familie und löste prompt eine neue Fehde aus und der wahre Grund für den Streit der Familien tritt zu Tage und reißt alte Wunden auf.

„Ostfriesisch für Anfänger“ wird am 28. Februar zu sehen sein. Dieter Hallervorden ist der Bilderbuch-Ostfriese Uwe Hinrichs, der nur platt spricht. Der total griesgrämige, traurige, eingeborene Küstenbewohner, der alles Fremde ablehnt, wandelt sich zum offenen, lebenslustigen, hilfreichen Mitbewohner. Er entdeckt, dass die Menschen mit anderer Hautfarbe und fremder Religion wie er selbst sind und er will ihnen helfen.

Am 21. März steht der französischen Film „Frühstück bei Monsieur Henry“ mit Claude Brasseur in der Hauptrolle auf dem Programm. Die Studentin Constance will ihren Eltern, Betreiber eines Gemüsestands, nach durchgefallener Führerscheinprüfung beweisen, dass sie ihre Prüfungen an der Uni in Paris schaffen kann. Sie ergattert ein Zimmer in der Wohnung des älteren Henri Voizot, dessen Sohn jemand sucht, der sich um seinen Vater kümmern soll. Aber das Ganze geht nicht ohne Verwicklungen ab.

Am 11. April ist das Drama „Ein ganzes halbes Jahr“ aus dem Jahr 2016 zu sehen. Diese Romanverfilmung erzählt von einer jungen Frau, die ihre Anstellung in einem Café verliert und eine Stellung als Pflegerin annehmen muss. Sie soll den querschnittsgelähmten Will Traynor betreuen. Zu Beginn ihrer neuen Aufgabe wird sie von ihrem Schützling unfreundlich und abweisend behandelt.

Durch ihre aufmerksame, einfühlsame Pflege wird Will zugänglicher und offener. Das folgende Drama ist ein Liebesfilm ohne Happy End.

„Unterwegs mit Jacqueline“ ist wieder ein Film aus Frankreich, der auch in Algerien spielt. Gezeigt wird der amüsante Streifen am 2. Mai. Die Hauptdarsteller sind der Bauer Fatah und seine Kuh Jacqueline aus Algerien.

Bereits im Mai 2012 wurde der nächste Film gezeigt: „Jenseits von Afrika“. Dieses wunderbare US-amerikanische Filmerlebnis aus dem Jahre 1985 ist am 23. Mai auf vielfachen Wunsch der Seniorenkino-Zuschauer wieder im Programm. Erst zum zweiten Mal wird seit 2009 ein Film nochmals gespielt.

Zum Abschluss des Halbjahresprogramms wird die Neuauflage des Westerns „Die glorreichen Sieben“ gezeigt. Dieser Film läuft am 13. Juni.

Die Erfolgsgeschichte „Seniorenkino“ lebt ungebrochen fort. Am 13. Dezember konnten die Organisatoren Elisabeth Kremer, Ursula Nagel und Peter Seedorf zusammen mit dem Kinobetreiber Lars Roman Paech bei den 450 Kinobesuchern auf den bisherigen Erfolg mit einem Glas Sekt anstoßen und sich für die Treue bedanken.

»Die Vorstellungen beginnen um 14 Uhr. Der Eintritt kostet für alle Altersgruppen fünf Euro.

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