Die beliebtesten Vornamen im Norden

Das Buch über die beliebtesten Vornamen im Norden ist im Malenter Vitolibro-Verlag erschienen.

Namen sind Schall und Rauch? Von wegen! Für werdende Eltern hat das Goethe-Zitat auch nicht die leiseste Bedeutung, denn sie zerbrechen sich vor der Geburt ihres Kind auf der Suche nach dem perfekten Namen regelmäßig in Kopf darüber, wie ihr Sprössling denn nun heißen soll. Im Eutiner Standesamt, das im vergangenen Jahr insgesamt 1173 Geburten beurkundet hat, weiß man ganz genau, welche Namen in Mode sind. Mit ein paar Klicks spukt der Computer die Vornamen-Statistik aus: Auf den ersten drei Plätzen liegen bei den Mädchen Sophie (33), Marie (25) und Mia (15). Bei den Jungen wurden am häufigsten die Namen Felix (13), Elias (11) und Finn (10) vergeben.

Für den Norden ist dies nicht gerade repräsentativ, wenn man dem Ahrensburger Namensforscher Knud Bielefeld glauben darf, der alljährlich die beliebtesten Vornamen Deutschlands ermittelt. Im Malenter Vitolibro-Verlag hat er gemeinsam mit Co-Autorin Annemarie Lüning ein Buch veröffentlicht, das erstmals eine entsprechende Zusammenstellung aus und für Norddeutschland enthält. Unter dem Titel „Von Finn und Finja, Freya und Fritz. Die beliebtesten Vornamen der Norddeutschen“ beleuchten sie hier weit über hundert Jungen- und Mädchennamen. Friesische oder skandinavische Spezialitäten finden sich ebenso wie Namen, die von ihren Ursprüngen nicht nordisch sind, in diesen Bundesländern aber auffällig oft vergeben werden.

Die Autoren haben kein nüchternes Lexikon verfasst, sondern eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Lektüre, randvoll mit Tipps, Erfahrungsberichten von Namensträgern und Eltern sowie interessanten Statistiken, die es sonst nirgendwo gibt. In Schleswig-Holstein werden übrigens die Namen Mia und Finn/Fynn am häufigsten vergeben.»Das Buch kosten 12,95 Euro und ist im Handel oder online unter www.vitolibro.de erhältlich.

vg
Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.