Eutin: Staatsanwalt plädiert auf Totschlag

Der gewaltsame Tod des kleinen Juri aus Eutin ist seit dem 16. Dezember Gegenstand eines Prozesses vor dem Lübecker Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft der Mutter Ramona R. (34) vor, ihr zwei Jahre und neun Monate altes Kind am 13. April mit dessen Schlafsack stranguliert zu haben. Offenbar habe das Kind nicht schlafen wollen und im Bett herumgehüpft – woraufhin die Eutinerin den Schlafsack des Jungen im Halsbereich so verdreht habe, dass Juri keine Luft mehr bekommen habe, so der Vorwurf des Staatsanwaltes. Nachdem die rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass Juri erdrosselt worden war, wurde die Mutter zwei Monate nach der Tat festgenommen. Sie sitzt seither in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu 15 Jahre Gefängnis. Der nächste Verhandlungstag findet erst im Januar statt.

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