Dachstuhlbrand am vierten Advent

Ein technischer Defekt dürfte vermutlich die Ursache für ein Feuer in der Zwischendecke eines Einfamilienhauses in der Pönitzer Chaussee in Scharbeutz gewesen sein.

Ein Halogendeckenstrahler war am Sonntag, 18. Dezember, ausgefallen. Als die Bewohner des Hauses diesen austauschen wollten, entdeckten sie, dass es dahinter in der Decke brannte. Sofort alarmierten sie die Feuerwehr und handelten damit genau richtig. „Wenn sie das Feuer vielleicht erst eine halbe Stunde später entdeckt hätten, wäre der Dachstuhl vermutlich nicht mehr zu retten gewesen“, erklärt der Scharbeutzer Ortswehrführer Sebastian Levgrün, der am vierten Advent um 17.38 Uhr zum Einsatz ausrückte. 34 Feuerwehrmänner aus Scharbeutz sowie die Polizei und ein Rettungswagen waren im Einsatz.

„Zunächst haben wir mit einem Atemschutztrupp und der Wärmebildkamera das Feuer auf dem Dachboden lokalisiert und von innen versucht zu löschen. Durch die Enge auf dem Dachboden haben wir uns dafür entschieden, das Dach zu öffnen und von außen zu löschen“, erklärte der Wehrführer. Um 19 Uhr war der Einsatz dann beendet.

Dabei hatten die Bewohner des Hauses Glück im Unglück. Zwar klafft in ihrem Dach nun ein größeres Loch, doch dank des schnellen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr konnte ihr Haus gerettet werden und ist nach wie vor bewohnbar. KG

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