Flohmarkterlös für Haus Pegasus in Pansdorf

Spende unter dem Weihnachtsbaum: Andreas Maempel (links) übergibt den Spendenscheck gemeinsam mit Rainer Gabor (stellvertretend für Susann Goldschmidt) an Susanne Stelle Lembke. (mpa)

Mitarbeiter der Asklepios Klinik engagieren sich für den Verein „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Susann Goldschmidt ihre Klinikkollegen dazu aufgerufen, Dachböden und Keller nach Flohmarktartikeln zu durchstöbern, um einen kleinen Flohmarkt im Asklepios Gesundheitszentrum auf die Beine zu stellen. Damals konnte mit dem Erlös die Flüchtlingshilfe der Lebenshilfe Ostholstein unterstützt werden. Was 2015 funktionierte, sollte auch in diesem Jahr zum Erfolg führen. „Unsere Mitarbeiterin hat erneut Flohmarktartikel von den Kollegen gesammelt und am 28. und 29. November einen weiteren Flohmarkt im Gesundheitszentrum veranstaltet“, erzählt Andreas Maempel. „An vier Flohmarktständen hat sie eifrig an Kunden, Kollegen und Patienten schöne Dinge verkauft. Sie hat ein tolles Verkaufstalent“, so der therapeutische Leiter des Gesundheitszentrums. Susann Goldschmidt erwirtschaftete 850 Euro und die Geschäftsleitung der Klinik rundete den Betrag auf 1000 Euro auf.

Auch in diesem Jahr sollte ein guter Zweck mit der Spende verfolgt werden. Diesmal fiel die Wahl auf den Verein „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ mit seinem Haus Pegasus in Pansdorf. Der Verein begleitet Kinder und Jugendliche, die in ihrer Familie mit schwerer Krankheit oder dem Tod konfrontiert sind. Susanne Stella Lembke vom Haus Pegasus nahm den Spendenscheck gerührt entgegen.

„Ich freue mich riesig! Nach dem Umzug unseres Hauses können wir die Spende sehr gut für Material in den neuen Gruppenräumen der Kinder gebrauchen. „Wir werden ausschließlich über Spenden finanziert“, so die Koordinatorin und einzige Angestellte des Vereins. 14 ehrenamtliche Kräfte engagieren sich im Haus Pegasus.

Neben den Trauergruppen für Kinder und Jugendliche gibt es ein Trauercafé, das Angebot der Familienbetreuung, und einen Stammtisch für trauernde Väter. „Wir gehen auch in die Schulen und Kitas und arbeiten dort präventiv oder im Notfall“, so Lembke. Auch die Beratung von Lehrern und Erziehern gehört zum Aufgabengebiet des Vereins. Gerade werden 16 neue Ehrenamtler ausgebildet, die sich ebenfalls im Verein engagieren wollen. mpa

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