Ratekau stellt Buchhaltung um

Präsentierten den ersten Haushalt mit neuer Buchhaltung: Bürgermeister Thomas Keller (links) und Kämmerer Hans-Jürgen Krause. (HN)

„Wir steigen jetzt um auf kaufmännische Buchhaltung“, sagt Ratekaus Bürgermeister Thomas Keller. Statt der sogenannten Kameralistik kommt nun die Doppik zum Einsatz.

Was zur Folge hat, dass über die Abschreibungen jetzt auch der Wertverlust aller öffentlichen Vermögens erfasst wird. Vom Feuerwehrfahrzeug bis zum Schulgebäude.

1,45 Millionen Euro sind das im Jahr, die die Gemeinde zusätzlich erwirtschaften muss. Für Bürgermeister Thomas Keller ein Vorteil: „Dadurch werden ja liquide Mittel angespart“, sagt er. Erst einmal bedeutet das aber einen Verlust auf dem Papier: Statt 463800 Euro Überschuss stehen nun 319200 Minus in den Büchern. Die Gemeinde ist aber zuversichtlich, das noch aufzufangen und ein positives Jahresergebnis zu erreichen.

Auch im kommenden Jahr soll in die Infrastruktur investiert werden: 4922000 Euro sind dafür veranschlagt. Größere Maßnahmen sind zum Beispiel die Fertigstellung der Rathauserweiterung (385

000 Euro) und des Feuerwehrgerätehauses in Ratekau (845000 Euro).

Die Gesamtverschuldung der Gemeinde liegt Ende 2017 voraussichtlich bei 6686000 Euro beziehungsweise moderaten 440 Euro pro Einwohner. Bürgermeister Thomas Keller sprach für die aufwändige Umstellung der Buchhaltung ein großes Lob an seine Kämmerei aus. HN

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