Gerhard-Hilgendorf-Schule ist zertifiziert

Bei einer Feierstunde in Kiel erhielt die Gemeinschaftsschule das Berufswahlsiegel für vorbildliche Berufsorientierung.

Die Berufsorientierung für Schüler der Gerhard-Hilgendorf-Schule wurde jetzt in Kiel als vorbildlich anerkannt. Vorangegangen war ein ganzes Jahr der Vorbereitung, in dem sich das Team um Judith Jürgens und Matthias Teschner um die Zertifizierung beworben hat.

Beteiligt an dem Verfahren waren nicht nur die Lehrer der Gemeinschaftsschule, die sich mit der Berufsorientierung an der Schule befassen. Eingebunden in dem Team waren auch die Schüler und Eltern.

„Wir mussten zunächst in dem Bewerbungsverfahren einen Kriterienkatalog erfüllen“, erzählt Teschner. Der Zehn-Punkte-Katalog betrifft unter anderem die verschiedenen Angebote für die Jugendlichen im Bereich der Berufsorientierung, die Kooperation mit externen Partnern beispielsweise aus der Wirtschaft, die Einbeziehung der Eltern und die Reflexion, beispielsweise die Selbsteinschätzung der Schüler aber auch die eigene Überprüfung des schulischen Konzepts zur Berufsorientierung.

„Darin haben wir offen gelegt, was wir tun und welche Schwerpunkte wir setzen“, erzählt Teschner weiter. Eine gute Möglichkeit, auch eigene Schwachpunkte herauszufinden und daran zu arbeiten, wie er findet. Das sei besonders wichtig im Hinblick auf eine Erneuerung des Siegels, das nur drei Jahre Gültigkeit hat.

Der zweite Schritt auf das Berufswahlsiegel hin war ein Besuch der Bewertungsjury. „Dieses Audit fand gleich nach den Sommerferien statt“, so Teschner. Darunter waren Vertreter der Wirtschaft, des Ministeriums und aus der Schule. Es gab eine Vorstellung der Schule mit anschließender Befragung. Am Ende stand nun die Zertifizierung im Rahmen einer Feierstunde in Kiel. Von den insgesamt 66 Bewerbungen haben schließlich 58 Schulen das Berufswahlsiegel erhalten.

„Das ist eine schöne Anerkennung für die Arbeit, die über Jahre gewachsen ist“, freut sich Teschner im Namen seines Teams. Doch darauf ausruhen wollen sich die Verantwortlichen der Schule nicht. „Wir haben jetzt drei Jahre Zeit dafür, die Qualität noch zu verbessern.“ HÖ

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