Magische „Potter“-Vorgeschichte

Der Zauberer Newt Scamander (Eddie Redmayne) muss magische Wesen einfangen, die ihm in New York ausgebüxt sind.

„Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ spielt lange vor den Zauber-Abenteuern.

Vor fünf Jahren sah es nach einem endgültigen Schluss aus: Mit „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ fand die erfolgreiche Filmserie um den Zauberschüler 2011 einen versöhnlichen Abschluss. Nun aber hat die Potter-Erfinderin Joanne K. Rowling eine Fortsetzung geschrieben, die in Wirklichkeit ein Prequel ist. In „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ werden nämlich magische Ereignisse erzählt, die weit vor der „Harry Potter“-Zeit angesiedelt sind.

New York, 1926: Die magische Welt wird zunehmend von Gefahren bedroht. Etwas Geheimnisvolles streift durch die Straßen, hinterlässt eine Spur der Verwüstung und droht die Gemeinschaft der Zauberer an die No-Majs (Amerikanisch für Muggels) zu verraten. Darunter fallen auch die Zweiten Salemer, eine fanatische Gruppe, die die magische Welt vernichten will. Und der mächtige, finstere Zauberer Gellert Grindelwald, der in Europa bereits eine Menge Unheil angerichtet hat, hat sich aus dem Staub gemacht und ist spurlos verschwunden.

Newt Scamander (Eddie Redmayne) ahnt von diesen steigenden Spannungen nichts. Er hat gerade eine weltweite Exkursion abgeschlossen, mit der er die außergewöhnliche Vielfalt von magischen Geschöpfen erforschen und dokumentieren will. Einige davon trägt er sicherheitshalber in einem täuschend normalen Lederkoffer bei sich, der aber in seinem Inneren ungeheure Dimensionen birgt. Doch plötzlich droht eine Katastrophe, als der ahnungslose No-Maj Jacob Kowalski aus Versehen einige von Newts Geschöpfen in der bereits sehr nervösen Atmosphäre der Großstadt freilässt.

Mit diesem Film gibt J.K. Rowling ihr Debüt als Drehbuchautorin. Ihre beliebten sieben „Harry Potter“-Bücher wurden als umsatzstärkste Kinoserie aller Zeiten verfilmt. Als Vorlage für ihr Skript diente das Hogwarts-Lehrbuch „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, das von ihrer literarischen Figur Newt Scamander verfasst wurde.

Neben Oscar-Preisträger Eddie Redmayne („The Danish Girl“) sind Colin Farrell („True Detective“), Ezra Miller („Vielleicht lieber morgen“) und Jon Voight („Ray Donovan“) zu sehen. Dazu stoßen Kreative, die auch schon bei den „Harry Potter“-Verfilmungen dabei waren. So zum Beispiel Regisseur David Yates, der bereits vier „Potter“-Filme realisierte und nun auch für die auf fünf Folgen ausgelegte „Tierwesen“-Reihe gesetzt ist.

»Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (3D), 133 Minuten, ab sechs Jahren. Stadthalle, Lübeck, und MovieStar, Bad Schwartau.

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