Gerd Radisch wird doch Bürgermeister – in Schönkirchen

Gerd Radisch ist jetzt Bürgermeister der Gemeinde Schönkirchen. (ES)

Der ehemalige Bad Schwartauer wurde am Sonntag zum hauptamtlichen Verwaltungschef von Schönkirchen gewählt. Er war der einzige Kandidat und bekam 66 Prozent der Stimmen.

„Wer etwas wirklich will, der findet Wege.“ Ausgehend von diesem Leitspruch hat sich Gerd Radisch von der im April verlorenen Wahl zum Bürgermeister für Bad Schwartau nicht entmutigen lassen und sein Ziel weiterverfolgt. „Deshalb habe ich mich umgesehen, wo ich Konstellationen vorfinde, um als Bürgermeister nutzbringend für eine Gemeinde tätig werden zu können.“ Dieses Ziel hat er nun erreicht: Ab Januar wird er der neue hauptamtliche Bürgermeister von Schönkirchen sein. Er war der einzige Kandidat für das Amt und erhielt am Sonntag 65, 7 Prozent der Stimmen.

Schönkirchen ist eine amtsangehörige Gemeinde des Amtes Schrevenborn mit rund 6500 Einwohnern. Als er in der Zeitung gelesen habe, dass alle Parteien (CDU, SPD, FDP sowie Bündnis90/Die Grünen) der Gemeindevertretung von Schönkirchen nach einem gemeinsamen Kandidaten für das hauptamtlich zu besetzende Bürgermeisteramt suchten, fühlte er sich sofort angesprochen. „Auch die gewünschten Erfahrungen, insbesondere im Bereich der kommunalen Finanzen einer Gemeinde, sowie die Aufgabenstellung, nämlich die Gemeinde wirtschaftlich, infrastrukturell und touristisch weiter zu entwickeln, empfand ich als auf mich zutreffend.“ Zunächst habe er sich die Gemeinde vor Ort angesehen und im Internet recherchiert. „Meine Recherchen waren so überzeugend, dass ich meine Bewerbung abschickte.“

Für das Bewerbungsverfahren hatten die Parteien eine gemeinsame, parteiübergreifende Findungskommission gebildet, die die eingegangenen Bewerbungen sichteten und die drei interessantesten Bewerber zu einer Präsentation einluden. „Aus dieser Präsentation ging ich als Bester hervor, da ich mit meinen Kenntnissen bezüglich Kommunalpolitik, Verwaltungen und freier Wirtschaft sowie meiner Parteiunabhängigkeit ihren Vorstellungen entsprach“, so der 61-Jährige. „Auch meine Erfahrungen im Bereich Stadtmarketing, meine weiteren ehrenamtlichen Engagements und meine Führungserfahrungen waren hier von Vorteil.“ Von der Findungskommission wurde er den Parteien als deren gemeinsamer Kandidat empfohlen.

Die Vereidigung wird am 8. Dezember stattfinden.

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