Florian Frick baut Filmfiguren

 

Der Illustrator und Designer Florian Frick aus Malente zeichnet und baut Fantasyfiguren.

Am liebsten zeichnet er ganz klassisch mit Buntstiften, verschließt sich aber auch der digitalen Technik nicht: Florian Frick aus Malente ist nicht nur als Illustrator hochtalentiert, auch für dreidimensionale Figuren zeichnet der Künstler verantwortlich. Gefragt ist seine Arbeit bei Film und Fernsehen, sodass er mit seiner Kreativität sehr viele Menschen erreicht.

Der Wahl-Malenter zog vor rund einem Jahr von Berlin in die Holsteinische Schweiz. „Das lag an der frischen Luft und den schönen Kindheitserinnerungen. Meine Großeltern hatten eine Ferienwohnung in Plön, von der aus wir mit der Familie die ganze Region erkundet haben“, berichtet Frick. In der Hauptstadt hatte der 29-Jährige Visuelle Kommunikation studiert, aber früh angefangen, neben dem Studium eigenständig zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Schon als Kind hat ihn das Zeichnen und Malen begeistert, mit 16 wusste er, dass er dies beruflich machen möchte. „Mich reizt daran, Dinge kreieren zu können, meiner Fantasie freien Lauf und mich immer wieder auf neue Dinge einzulassen“, sagt der freischaffende Künstler, der in seinem Metier vielfältig aufgestellt ist. Langeweile kennt der Künstler nicht.

Frick illustriert Bücher („Cocktail Kunst“, „De Wiehnachtsgeschicht op Plattdüütsch“), gestaltet Plakate, zeichnet Porträts von Mensch, Tier und Natur und ist darüber hinaus im Film- und Fernsehgeschäft tätig. „In den Puppen- und Requisitenbau bin ich quasi reingeschlittert, und dort habe ich viel lernen können“, erläutert er. So viel, dass er mit den renommiertesten Künstlern und Designern der Branche zusammenarbeitet. Darunter sind Autor Walter Moers, Sesamstraßen-Puppenspieler Peter Röders oder Figurenbauer Carsten Sommer („Käpt‘n Blaubär“). Für letzteren hat er jüngst in einem Team den Roboter für die Kinoversion der TV-Serie „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ (Kinostart 1. Dezember) entwickelt. Auch das Alien aus dem Werbespot von „Kentucky Fried Chicken“ hat Frick gebaut. Außerdem hat er für Comedian Sascha Grammel die eine oder andere Bauchrednerpuppe gestaltet – wie den Außerirdischen Herrn Schröder und Sternschnuppe Ursula. Dabei kommt Florian Frick besonders seine Leidenschaft für Fantasy und verrückte Kreaturen zugute. „Ob Star Wars oder Harry Potter, die Filmwelten waren schon immer meins“, schmunzelt der kreative Kopf.

Das höchste Ziel aber lässt noch auf sich warten: Florian Frick möchte seine wirklich ganz eigenen Ideen realisieren, sein Kopf sei voll von Figuren und den dazugehörigen Geschichten. Die Auftragsarbeiten und die Zusammenarbeit mit so vielen erfahrenen Kollegen haben Frick auf jeden Fall weitergebracht: „Man sollte nie aufhören, zu lernen, und auch das Können anderer als Ansporn nehmen, die Messlatte für das eigene Wirken noch höher zu legen“, betont er.

»Wer Kontakt zu Florin Frick aufnehmen möchte, findet ihn bei Facebook oder online unter www.monstershome.com

vg

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