Ein Kiezgarten für St. Lorenz Nord

Quartiersprojekt Kiezgarten: Lena Middendorf, Jörg Lüdtke, Kirsten Geldner, Frieda Stahmer und Gregor Greßling (v.l.) engagieren sich für eine nutzbare Grünfläche im Quartier. (mpa)

Beim nächsten Awo-Quartierstreffen am 1. November geht es um erste Konzeptideen für einen grünen Erholungsraum. Alle Interessierten können daran teilnehmen.

Im Quartier zwischen Schwartauer Allee, Lohmühle und Fackenburger Allee gibt es keinen Platz für Bürger im Grünen. Das soll nun anders werden: „Wir wünschen uns eine Gartenfläche, die Begegnung und Vielfalt im Quartier ermöglicht“, sagt Frieda Stahmer. Sie leistet dort Quartiersarbeit, die unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt angesiedelt und durch die Fernsehlotterie finanziert ist. Neben mehr Gemeinsamkeit durch Spiele- und Kochgruppe, Nähtreff oder Filmabend soll es nun in dem Quartiersprojekt auch darum gehen, eine ehemalige und circa einen Hektar große Kleingartenanlage am Strukbach zwischen Fackenburger Allee und dem A1-Zubringer in der Stockelsdorfer Straße für die Bürger nutzbar zu machen. Eine Begehung mit Bürgermeister und Liegenschaftsamt hat es schon gegeben. Danach ist die Stadt „offen für ein Konzept“, sagt Frieda Stahmer. „Wir wissen, dass die Lage des Gartens nicht ideal ist“, räumt sie ein. „Aber andere Grünflächen gibt es im Quartier nun einmal nicht.“

Innerhalb der Arbeitsgruppe „Kiezgarten“ wurde die Organisation eines nächsten Quartierstreffens erarbeitet. Am Dienstag, 1. November, von 17.30 bis 19 Uhr,sind Interessierte in das Gemeindehaus der St. Matthäi Kirchengemeinde in der Westhoffstraße 80 eingeladen. An fünf Thementischen werden Ideen gesammelt, was alles in einem Kiezgarten möglich sein kann. Dabei gibt es fünf Arbeitstitel:

„Erholung und Genießen“, „Begegnung und Spiele“, „Obst und Gemüse“, „Kunst und Kultur“ sowie „Kröten und Kröten“. Letzteres steht sowohl für die beheimateten Tiere in der verwilderten Grünfläche als auch für die Finanzierung von Rodungs- und Gestaltungsarbeiten, die notwendig sein werden, um eine Nutzung zu ermöglichen. „Wir sind optimistisch, dass es uns gelingt, trotz der Lautstärke in Autobahnnähe einen Kiezgarten für die Bürger im Quartier zu schaffen“, freut sich Frieda Stahmer zusammen mit ihren ehrenamtlichen Helfern über einen regen Austausch beim Quartierstreffen.

mpa

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