Pflegepatenschaften für Beete

Rund 50 interessierte Bürger nahmen an der Ortsbegehung entlang Stadtbucht und Seepark teil. (Graap)

Stadt sucht ehrenamtliche Helfer zur dauerhaften Erhaltung des Gartenschau-Grüns.

Das meiste, was in der Stadtbucht und im Seepark im Zuge der Stadtsanierung und der Landesgartenschau geschaffen wurde, bleibt langfristig bestehen. Einige Beete und Rabatten aber werden zurückgebaut. Wenn nun Bürger ehrenamtlich Pflegepatenschaften übernehmen würden, könnte manches Grün darüber hinaus dauerhaft gesichert werden.

Bei einer Ortsbegehung im Seepark und in der Stadtbucht erläuterte Bauamtsleiter Bernd Rubelt, welche Möglichkeiten es gibt, das von der Gartenschau gewohnte Bild ein Stück weit zu erhalten. Viele Bürger wünschen sich zum Beispiel, dass die bunte Bepflanzung rund um die Bäume an der Stadtbuchtpromenade Bestand haben – an der provisorischen Holzeinfassung jedoch ist zu erkennen, dass dies von vornherein nie geplant war. Eine Änderung der ursprünglichen Planung müsse nun mit Fördergeldgebern und Selbstverwaltung abgestimmt werden, so Rubelt.

Auch im Seepark gibt es das eine oder andere Beet, das von Freiwilligen betreut werden kann. Insbesondere verspricht sich die Stadt Hilfe bei der aufwendigen Pflege des Rhododendronhaines. Ins Spiel brachte Rubelt außerdem die Rosenanpflanzungen auf dem alten Bauhofgelände. Benötigt würden nun Menschen, die ihre Zeit und Arbeit einbringen oder als Sponsor mitwirken. Ein Förderverein könne klare Strukturen in das Vorhaben bringen.

Die Stadt steht Interessierten mit Rat und Tat zur Seite, Infos erhalten Unterstützer im Bauamt unter Telefon 04521/ 793323. Konkret wird’s erst nach dem Winter, aber das nächste Treffen soll noch im November stattfinden. vg

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