Ideen für Malentes Zukunft

Die Neu-Malenterin Svetlana Deckert brachte die Idee eines Großelternpatenprojektes ein.

Erfolgreicher Projektauftakt im Kursaal.

Es war ein Auftakt, der die Projektleitung von „Unser Malente 2030“ strahlen ließ: 80 Bürger waren der Einladung zur ersten öffentlichen Startveranstaltung im Rahmen des Integrierten Gemeindeentwicklungskonzeptes (IGEK) gefolgt. Nach einer allgemeinen Einführung zu Abläufen und Inhalten schilderten jeweils zwei „Insider“ ihre Sicht auf die zu bearbeitenden Themenfelder „Wirtschaftsstandort“, „Erholungsziel“ und „Lebensort“.

Einen „Riesenunterschied dazwischen, wie es ist, und wie wir es wahrnehmen“, machte Michael Kühn, Vorsitzender der Wirtschaftsvereinigung, aus. Die Bahnhofstraße sei nicht gleichzusetzen mit der Wirtschaft in Malente. Der Geschäftsführer von Kendrion-Kuhnke, Wolfgang Schumacher, beschrieb die hohen Anforderungen an die Beschäftigten, die dazu am Ort einen Ausgleich finden müssten.

Ein Alleinstellungsmerkmal und effektives Marketing für Malente wünschten sich Anja Kasch (Landgasthof Kasch) und Kathrin Dehn- Schuhmacher (Radlandsichten), die den Tourismus repräsentierten: „Die Menschen dürfen nicht erst merken, wie schön es bei uns ist, wenn sie hergekommen sind.“ Lebensnahe Angebote wie einen Wegweiser für Familien mit Kindern, Angebote zur Kinderbetreuung und Projekte für ein generationenübergreifendes Miteinander nannten Bernhard Kardell und Annett Klöfkorn-Papke (AWO) als Schwerpunkte. Inhalte, die anschließend in drei Gruppen vertieft und um viele Vorschläge ergänzt wurden. Träumen war ausdrücklich erlaubt, und so reichte am Ende das Spektrum von einem Großelternpatenprojekt über einen Bauernmarkt für regionale Anbieter in der Bahnhofstraße über eine Malente-App, ein Dienstleistungszentrum und einen Gemeindemanager bis zur Wohnungsbauförderung und Angeboten für junge Leute, um nur einige Beispiele zu nennen.

Jede Menge Input für die Mitarbeiter des Planungsbüros Basler & Partner, den es nun einzuordnen und zu entwickeln gilt. Geplant ist, voraussichtlich im Februar in den drei Themengruppen weiterzuarbeiten, um dann in einem weiteren Forum etwa im September 2017 konkrete Projekte vorstellen zu können, die im Rahmen des IGEK realisiert werden können. Der Fortlauf des Prozesses kann über einen Link auf der Internetseite der Gemeinde auf www.malente.de verfolgt werden. AJ

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