VfB schon Dritter: Geht noch mehr?

Der Brustlöser auf der Lohmühle: Gary Noel (re.) köpft zum 1:0 in die Maschen den Hamburger Tores. (FEN)

VfL bleibt in Hansehalle ungeschlagen. Timmendorf erwartet Rostock zum Ostsee-Derby.

St. Lorenz. Der VfB Lübeck ist in der Fußball-Regionalliga Nord durch einen 3:1 (2:0)-Heimsieg gegen den Hamburger SV II auf Platz drei vorgerückt und hat nur noch acht Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SV Meppen. „Gegen Eichede müssen wir diese Leistung bestätigen“, fordert Trainer Rolf Martin Landerl vor der Partie am Sonntag (14 Uhr).

Die Grün-Weißen zeigten gegen die HSV-Reserve vor 1276 Fans eine starke Partie. Gary Noel per Kopf nach Flanke von Marvin Thiel (17.), Marcello Meyer per Kopf nach Flanke von Thiel (28.) und Joshua Gebissa nach einer Flanke von Andreas Gomig (60.) sorgten für die Tore. Zu bemängeln war nur die teils fahrlässige Chancenverwertung. Für den Schlusspunkt sorgte Jatta per Kopf (82.), als der VfB mehrere Gänge zurückgeschaltet hatte.

Die Zweitliga-Handballer des VfL Bad Schwartau bleiben nach dem 23:23 (11:10) gegen die HSG Konstanz in der Hansehalle ungeschlagen. Vor 1813 Zuschauern war es Christoph Wischniewski, der 15 Sekunden vor Schluss den Punkt sichern konnte. Wischniewski war mit vier Toren neben Rickard Akerman und Jan Schult bester Werfer. VfL-Trainer Torge Greve bilanzierte:

„Schlussendlich ein gewonner Punkt gegen einen starken Aufsteiger, wir haben in der ersten Halbzeit verpasst ein höheres Ergebnis zu unseren Gunsten zu erspielen. Wir lassen insgesamt zu viele freie Bälle liegen und sind nicht zielstrebig genug. Die Abwehr hat gut gearbeitet, beide Mannschaften haben auf ähnlichem Kampfniveau agiert.“

Die Drittliga-Handballerinnen des TSV Travemünde feierten beim glatten 31:24 (16:12) gegen die HSG Heidmark ihren ersten Sieg im dritten Anlauf, Überragend war das „Raubmöwen“-Rückraum- Trio Pia Dalinger (8 Tore), Freya Welchert und Jamila Popiol (je 6).

In der Eishockey-Oberliga ist für den EHC Timmendorfer Strand 06 das befürchtete Null-Punkte-Wochenende eingetreten, gegen die Top-Teams Herne (0:5) und Halle (4:8) gingen die Beach Boys leer aus. Besser stehen die Chancen an diesem Wochenende: Am Freitag um 20 Uhr geht’s nach Erfurt, und am Sonntag um 18 Uhr kommen die Rostock Piranhas zum Ostsee-Derby. Gegen Halle legten die Timmendorfer los wie die Feuerwehr. Vor 721 Fans trafen Tristan Möbius, Max Grassi und Tim May zur 3:0-Führung nach 15 Minuten. Kenneth Schnabel gelang noch das 4:3, doch dann schwanden die Kräfte und Halle gelang noch ein Fünferpack.

Den 9. Stadtwerke Lübeck Marathon hat der Hamburger Sören Bach aus Hamburg gewonnen. Bei seiner Lübeck-Premiere siegte er in persönlicher Bestzeit von 2:35:19 Stunden vor Markus Mey (Schleiden), der Sieger von 2014 und 2015. Schnellste Frau war die Bargteheiderin : Julia Kebernik, die 3:10:12 Stunden benötigte). Insgesamt 3877 Starter aus 36 Nationen hatten für sechs Strecken gemeldet, 3371 Läufer kamen ins Ziel.

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.