Schwartauer Werke werden bleiben

Die Modernisierungspläne des Unternehmens betreffen das Konfitürenwerk 2. (Schwartauer Werke)

Das Unternehmen kündigt Investitionen in Konfitürenwerken an. Ausbau moderner Produktionsanlagen startet bereits Ende Dezember.

Aufatmen in Bad Schwartau: Die Schwartauer Werke investieren in die Modernisierung ihrer Konfitürenwerke, um ein nachhaltiges Wachstum am Unternehmenssitz zu ermöglichen. Ab Ende 2016 setzt das Unternehmen die erarbeitete Lösung sukzessive um, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Sebastian Schaeffer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schwartauer Werke, betont die besondere Bedeutung des Ausbaus der Werke in Bad Schwartau: „Mit der Modernisierung unserer Werke werden wir nicht nur unserer Unternehmensgeschichte gerecht, sondern auch der Verantwortung für insgesamt 800 Arbeitsplätze in der Region.“ Die Modernisierungspläne betreffen das Konfitürenwerk 2, in dessen Errichtung die Schwartauer Werke im Jahr 2012 insgesamt 20 Millionen Euro investierten. Mit einer neuen, leistungsstärkeren Produktionslinie sowie erweiterten Betriebszeiten strebt das Unternehmen künftig höhere Produktionskapazitäten an.

Die neue Produktionslinie soll künftig Produktionsmengen des älteren Konfitürenwerkes 1 an der Lübecker Straße aufnehmen, deren Produktionsanlagen dadurch mittelfristig rückgebaut werden können. Das Unternehmen gehe damit einen weiteren Schritt in Richtung einer noch nachhaltigeren Produktion, so Schaeffer.

Darüber hinaus plane man den Erhalt einer kleineren Produktionsanlage im Anbau des Konfitürenwerkes 1 und prüfe, die Produktion eines Teils des Exportsortiments innerhalb der Unternehmensgruppe Hero zu verlagern.

Im Zuge der Modernisierung werden die Schwartauer Werke gleichzeitig ihr Konfitürensortiment überarbeiten, um auch zukünftig eine optimale Ausrichtung auf die veränderten Marktanforderungen zu gewährleisten, hieß es.

Im Frühjahr hatten die Schwartauer Werke ein Prüfungsverfahren zu passenden Bauplätzen sowie zur Möglichkeit einer Veränderung der bestehenden Werke eingeleitet. Ein wesentlicher Teil dieses Prüfungsverfahrens sei mit der Entscheidung zur Modernisierung der Konfitürenwerke am Standort nun abgeschlossen. Weiterhin befindet sich der Aus- beziehungsweise Neubau des Corny-Werks in der Region in der Prüfung.

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