IHK zeichnet Lübecker Ausbildungsbetriebe aus

Faridullah Noor (2.v.li.) und Wahid Bagis (2.v.r.) konnten mit Unterstützung von Landwege-Vorstand Heinke Martina Andres und Agenturchef Markus Dusch in eine Ausbildung starten. (Arbeitsagentur)

Zertifikat der Arbeitsagentur würdigt vier Unternehmen aus Lübeck und Ostholstein.

Eine gute Ausbildung ist das beste Mittel gegen den drohenden Fachkräftemangel. Sie sichert die betriebliche Zukunft und den wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens.

Gleichzeitig sichert eine Ausbildung aber auch die Zukunft der jungen Menschen, denn wer keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, hat große Schwierigkeiten, in der Arbeitswelt nachhaltig Fuß zu fassen. Deshalb bilden Unternehmen mit Weitblick aus.

Stellvertretend für viele engagierte Betriebe hat die Agentur für Arbeit Lübeck jetzt vier Unternehmen aus Industrie und Handwerk mit dem Ausbildungszertifikat der Bundesagentur für Arbeit ausgezeichnet: Auto Schneider in Timmendorfer Strand, Edeka Pries in Lensahn, Landwege Lübeck und Habotec Intelligente Elektro- und Gebäudesystemtechnik in Lübeck.

„Wie viele andere unserer Betriebe in Lübeck und Ostholstein bilden sie seit Jahren regelmäßig aus, teilweise auch über den eigenen Bedarf hinaus und mit Ausbildungsquoten von bis zu 40 Prozent. Sie engagieren sich auch für Jugendliche, die nicht auf den ersten Blick die erste Wahl wären. Sie bieten Nachhilfe, zusätzliche Seminare und Einzelcoaching oder Langzeitpraktika an und übernehmen danach in Ausbildung. Sie unterstützen aktiv die Arbeit der Berufsberatung und arbeiten konstruktiv auch bei schwierigen Fällen zusammen. Sie arbeiten aber auch aktiv mit dem Arbeitgeber-Service zusammen, melden uns frühzeitig ihre Ausbildungsstellen und geben eine Rückmeldung über den Stand des Besetzungsverfahrens“, erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

Es sind auch Unternehmen, die sich aktiv für die Integration von geflüchteten jungen Menschen einsetzen, wie zum Beispiel Peter Bode von der Habotec Intelligente Elektro- und Gebäudesystemtechnik GmbH. Er war maßgeblich daran beteiligt, das Integrationsprojekt Elektrotechnik (Ipet) auf den Weg zu bringen. 20 Geflüchtete aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Somalia und Syrien werden in Lübeck ein Jahr lang in der Berufsschule und in Betrieben auf die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik vorbereitet.

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