Ein Blick hinter die Kulissen im Gastgewerbe

Die beteiligten Betriebe und Organisatoren hoffen auf großes Interesse für den Ausbildungstag. (Billhardt)

17 Hotels und Restaurants in Ostholstein öffnen ihre Betriebe beim „Tag der Gastro- und Hotelausbildung“.

Ob Koch, Restaurant- oder Hotelfachfrau, in einem gastgewerblichen Beruf steckt ordentlich Musik drin, sind sich 17 Ausbildungsbetriebe in Ostholstein von Fehmarn über Weissenhäuser Strand, Grömitz, Eutin bis nach Timmendorfer Strand sicher. Daher beteiligen sie sich am Mittwoch, 28. September, am Tag der Gastro- und Hotelausbildung und laden ein zu einem Blick hinter die Ausbildungskulissen.

„Jeder Tag ist anders, jeder Tag ist spannend, hört mal rein in die Gastronomie, sie hat den gewissen beat“, wendet sich Frank Neef von der Ausbildungsberatung der IHK Lübeck an Schüler und Ausbildungsplatzsuchende. Gemeinsam mit dem Dehoga- Kreisverband Ostholstein führt die IHK diese Veranstaltung zum dritten Mal durch. Die Anzahl der teilnehmenden Betrieb steigt stetig und im Internet unter www.gastrobeat.de können Interessierte sehen, was in den einzelnen Unternehmen an diesem Tag geboten wird.

„Wir wollen bei jungen Leuten die Lust an der Gastronomie wecken“, betont Alexander Hedegger, Chefkoch in der Schlossküche Eutin. „Die Kollegen haben sich zusammengetan, um gegen den Ausbildungsnotstand, den Fachkräftemangel, etwas zu tun“, stellt Harry Heinsen, stellvertretender Vorsitzender des Dehoga-Kreisverbandes heraus und ergänzt: „Wir versprechen uns davon, dass Jugendliche aufmerksam werden auf die Möglichkeiten, die diese Berufe bereithalten.“

In den vergangenen sieben Jahren sei die Zahl der Ausbildungsverhältnisse allein in Ostholstein von 540 auf 320 zurückgegangen, so Neef und „allein die 17 Betriebe, die beim Ausbildungstag mitmachen, haben noch 40 bis 50 Ausbildungsplätze frei.“ Daher möchte Stephan Christoph Karcher, Ausbildungsleiter am Hof Sierksdorf, gerne, dass wieder mehr die Liebe zu den Berufen im Hotel-und Gastgewerbe entwickeln. „Sie müssen es wollen und ihre Zukunft in der Branche sehen.“ Manfred Evers, Chef vom Hotel Windspiel aus Grömitz betont leicht augenzwinkernd: „Es macht Spaß auszubilden, wir brauchen nur die, die den Spaß mitmachen.“

»Die Anmeldung bei den beteiligten Unternehmen kann über die Schule oder individuell erfolgen, Informationen im Netz unter www.gastrobeat.de.

MB
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