Suchtmittel: Welche Hilfen gibt es?

Die Kirchengemeinde Stockelsdorf lädt zu einer Veranstaltung am Mittwoch, 21. September, von 18.30 bis 20 Uhr in das Martin Luther Haus, Schulweg 1a, ein. Die Referenten Holger Groll und Heike Schorz-Roscher wollen an diesem Abend über Suchterkrankungen und Suchtmittel aufklären. Suchterkrankungen sind anerkannte Erkrankungen. Suchtverläufe ähneln einander.

Angehörige von Suchterkrankten stehen in so genannter Co-Abhängigkeit: In derVeranstaltung geht es auch um Sucht entstehung und auch um eine Definition von Sucht. Vorgestellt werden das Suchthilfesystem allgemein, die Arbeit der Selbsthilfegruppen & Beratungsstellen, ihre Angebote und offenen Sprechstunden sowie auch mögliche Kosten.

Auch „TIPInetz“ können die Besucher der Veranstaltung kennenlernen – eine Initiative, bei der es um Hilfen für Kinder aus seelisch- und suchtbelasteten Familien geht. Dazu gehören auch Süchte wie Spiel-, Internet- oder Kaufsucht . Kinder aus Familien mit einem seelisch belasteten oder suchtbelasteten Elternteil haben ein erheblich höheres Risiko, selbst eine Sucht oder psychische Störung zu entwickeln.

Holger Groll leitet in Stockelsdorf die Selbsthilfegruppe „LOS – Leben ohne Sucht“ (hg@los-suchthilfe.de) und Heike Schorz-Roscher ist in der Suchtberatungsstelle der Vorwerker Diakonie in Ostholstein tätig (heike.schorz-roscher@ vorwerker.diakonie.de). Sie laden dazu ein, sich diesem scham- und schuldbesetzen Thema zu widmen. Beide Referenten stehen nach einem Einführungsvortrag vor allem für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

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