Sommerausklang in den Parzellen

Das sind Erträge: Tanja Müller freut sich über die Größe der Zucchinis. (Fotos: Mpa)

Die Hobbygärtner der Kleingartenkolonie „Auf der Wasch“ freuen sich über gute Ernteerträge.

Bohnen, Möhren, Kartoffeln, Sellerie oder Porree: Die Kleingärtner in der Schwartauer Kolonie „Auf der Wasch“ können sich über ihre Obst- und Gemüseernte nicht beklagen. „Schlechtes Wetter gibt es für uns nicht“, lacht Jens-Peter Tietjen, Vorsitzender der Kolonie. Trotz kühler Temperaturperioden in den vergangenen Monaten können sich die Ergebnisse sehen lassen. Ehefrau Petra Tietjen und Gartennachbarin Tanja Müller ernten noch die letzten Tomaten und freuen sich über die Größe der Zucchinis.

Auch die Himbeerernte fiel bestens aus. Daraus hat Petra Tietjen Marmelade gekocht. „Das ist keine Arbeit, das ist ein wunderschönes Hobby“, strahlt sie. Kartoffeln, Zwiebeln und lagerfähige Äpfel lagert die Freizeitgärtnerin in Weidenkörben im Keller. So hat die Familie auch in den kalten Monaten noch etwas aus dem eigenen Garten. Seit zwei Jahren gehören die Tietjens zu den Pächtern des 191 Parzellen zählenden Vereins. „Ein Kleingarten ist Entspannung pur“, unterstreicht Jens-Peter Tietjen. „Wir haben eine tolle Gemeinschaft. Hier und dort entsteht ein netter Plausch. Durch die Gärten haben wir immer ein Thema.“ Obendrein biete die Beschäftigung in der Natur einen guten Ausgleich zur Berufstätigkeit.

Auch Familie Schlimm gehört seit kurzem zu den Kleingärtnern in der Kolonie. Sonja Schlimm bezieht ihre Kinder mit in die Gartenarbeit ein und jätet mit ihrer viereinhalbjährigen Tochter Kathleen Unkraut unter einem Apfelbaum. „Uns ist die Vermittlung der Natur für die Kinder wichtig“, erzählt die Schwartauerin. Damit Kathleen und ihr größerer Bruder lernen, Verantwortung zu übernehmen, erledigen sie kleinere Arbeiten im Garten und freuen sich über erste Ernteergebnisse. „In diesem Jahr erst einmal Tomaten und Gurken. Im nächsten Jahr soll es dann mehr werden“, so die Mutter. Zur Belohnung für die fleißigen kleinen Helfer stellt sie an heißen Sommertagen den Rasensprenger an. Dann vergnügen sich die Kinder im elterlichen Garten.

Erika Ostermann freut sich bereits auf die Grünkohlernte. Diese wird zwar noch etwas dauern, aber die Pflanzen sind schon recht groß gewachsen. „Spätestens nach dem ersten Frost wird geerntet“, verrät die Seniorin. Gemeinsam mit Ehemann Kurt Ostermann gehören sie seit langem zum Pächterkreis. „Hier gibt es immer etwas zu tun“, lacht Erika Ostermann. „Und dazu viel frische Luft, Ruhe und Sonne.“ mpa

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