Arbeitskreis sucht nach Strategien gegen Wildpinkler

Innensenator Ludger Hinsen hat mit Vertretern der Polizei, des Lübeck und Travemünde Marketings, der Awo, der Vorwerker Diakonie, des Lübeck-Managements, der Entsorgungsbetriebe, des Bereichs Soziale Sicherung, des Gesundheitsamtes, des Bereichs Stadtgrün und Verkehr, des Ordnungsdienstes sowie der Gemeinde St. Marien das Thema Sauberkeit und Sicherheit in der Altstadt diskutiert. Zentrale Schwerpunktthemen des Treffens waren der Szenetreff Krähenteich sowie die Wildpinkler an und um St. Marien.

Bereits in vorherigen Sitzungen des Gesprächskreises wurde vor allem das Thema Krähenteich mehrfach diskutiert. Zusätzliche Reinigungstermine der Grünanlage sowie die geplante Errichtung einer WC-Anlage inklusive Spritzenbehälter sollen umgesetzt werden. Eine Verlagerung der Szene an einen anderen Ort wurde von allen Beteiligten ausgeschlossen.

Auch die Wildpinkler haben den Gesprächskreis bereits beschäftigt: Das Problem ist nicht neu, und so gut wie alle Städte haben damit zu kämpfen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es sich hierbei auch um ein gesellschaftliches Problem handelt, da der Respekt vor Gebäuden, Tradition und dem kulturellem Wert verloren gegangen sei. Denn: Wildpinkler kommen nicht nur aus der Szene, sondern, wie oftmals beobachtet, verrichten Innenstadtbesucher ganz unterschiedlicher Couleur ihr Geschäft in den geschützten Bereichen der Kirche. Neben einer verstärkten Bewerbung der „netten Toilette“ soll geprüft, ob es auf oder rund um den Markt zumindest als Interimslösung bis zur Fertigstellung des Hotels Motel One möglich ist, einen Toilettencontainer aufzustellen – wenn möglich mit kostenfreier Nutzung.

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