Moisling hat jetzt einen Stadtteilbeirat

17 Männer und Frauen aus Moisling unterstützen künftig als Stadtteilbeirat das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“. (KvD)

19 Mitglieder unterstützen die Interessen des Stadtteils.

Etwa 100 Bewohner folgten der Einladung des Quartiersmanagements Moisling im Auftrag der Hansestadt Lübeck und wählten im Vereinsheim Rot-Weiß-Moisling ihren Stadtteilbeirat.

Neun Bewohner wurden von den anwesenden Bürgern in den Beirat gewählt – vier Frauen und fünf Männer. Acht weitere Mitglieder mit Stimmrecht wurden aus den Bereichen Vereine und Verbände, soziale Einrichtungen, Schulen, Glaubensgemeinschaften, Grundeigentümer, Wohnungsbaugesellschaften, Gewerbetreibende und Migrantenorganisation gewählt.

Die beiden jugendlichen Vertreter mit Stimmrecht werden im Oktober auf der ersten Beiratssitzung nachgewählt.

Der zunächst für zwei Jahre gewählte Beirat hat die Aufgabe, über Projekte und Maßnahmen zu beraten, die in den nächsten Jahren in Moisling – im Rahmen des Städtebauförderungsprogrammes Soziale Stadt – umgesetzt werden sollen. Er informiert und diskutiert über Anregungen, Ideen, Probleme und Entwicklungen in Moisling, fördert die Kommunikation und die Nachbarschaftshilfe. Darüber hinaus entscheidet der Beirat eigenverantwortlich über die Verwendung des jährlichen Fördertopfes für kleine Projekte im Stadtteil (Verfügungsfonds) in Höhe von 15 000 Euro.

Gefördert werden unterschiedliche Projekt-Ideen, die innerhalb des Fördergebietes Moisling realisiert werden oder seinen Bewohnern zugutekommen. Die Höhe des Zuschusses für ein Projekt ist jeweils auf 2500 Euro begrenzt.

Anträge für Projektunterstützungen können alle Bürger, Initiativen, Vereine und Einrichtungen aus Moisling schriftlich über ein Formblatt stellen, das im Soziale-Stadt-Büro Moisling (Oberbüssauer Weg 4) oder als Datei unter www.soziale-stadt-moisling.de erhältlich ist.

Die erste Beitragssitzung ist für den 6. Oktober geplant. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind in den stets öffentlichen Sitzungen willkommen, und jeder Teilnehmer hat das Recht, dort auch seine Anliegen vorzubringen. KvD

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