Landesinnung feiert 18 Segelmacher

Vor den Segelmachern posen Klaus Puschaddel (v. l.), Clara von Buiren und Kay Howold. (jac)

Zur Freisprechung gab es für die jungen Nachwuchskräfte viel Applaus.

Nur einen Durchfaller und keine Nachwuchssorgen: Das waren nicht die einzigen angenehmen Botschaften, die der stellvertretende Innungsobermeister Kay Howold bei der feierlichen Freisprechung von 18 Segelmachern in spe verkündet hat. Auch die Leistungen des Jahrgangs hätten sich sehen lassen können, so der Obermeister, der im Restaurant Gottschi 70 Gäste begrüßte.

Als Prüfungsbeste ging Clara von Buiren aus Kiel hervor. Einzige Lübecker Segelmacherin des Jahrgangs ist die 44-Jährige Elena Teudt, die im Travemünder Betrieb Haase gelernt hat. Sie hat ein ganz besonderes Motiv für das Erlernen des Segelmachens. Die gebürtige Russin mit den besten Segelkenntnissen wollte es einfach wissen: „Irgendwann wollte ich auch nicht nur wissen, wie man Segel setzt, sondern sie auch herstellt.“ In dieses Horn stieß auch Lübecks erster stellvertretender Stadtpräsident Klaus Puschaddel (CDU), der die Glückwünsche der Hansestadt Lübeck überbrachte. „Sie verstehen es, die Segel richtig zu setzen“, sagte Puschaddel und betitelte die jungen Segelmacher als Optimisten. „Machen Sie immer nur das, was Ihnen Spaß macht, Freude bringt und Ihre Leidenschaft fördert. Dann werden Sie auch erfolgreich sein.“

Während der dreijährigen Lehre pauken die Handwerker das Fertigen von Segeln für Boote und Schiffe unterschiedlichster Art. Sie legen Zeichnungen an, berechnen die Größe der Segel und ermitteln den Materialbedarf. Außerdem stellen sie Markisen, Persennige, Planen und Zelte her. Die Absolventen kommen aus ganz Deutschland und werden überbetrieblich in der Berufsschule der Handwerkskammer auf dem Priwall fit gemacht. jac

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