Bei Verspätung Geld zurück?

Ab kommenden Jahr können Passagiere der Priwallfähre bei Verspätungen eine Fahrpreiserstattung verlangen. (HN)

Staus und längere Wartezeit hatten bei der Priwallfähre für Verärgerung gesorgt.

Am Montagmorgen konnte man auf der Priwallfähre auch mal etwas Positives hören: Die Fähren würden ja jetzt sehr zügig fahren, meinten Fahrgäste. Und mutmaßten, das würde wohl am Ärger der vergangenen Tage liegen.

Staus und längere Wartezeit aufgrund von Ausfällen hatten für Unruhe gesorgt. Wer einen Arzttermin einhalten muss oder pünktlich am Arbeitsplatz erwartet wird, hat bei langen Wartezeiten auf die Fähre ein Problem. Zuletzt trieb vergangenen Donnerstag eine Fähre manövrierunfähig auf der Trave, musste zurück zum Anleger bugsiert werden. Ausgerechnet an dem Tag, als der Aufsichtsrat des Stadtverkehrs sich wegen der Fähren zusammengesetzt hatte.

In einer Erklärung wurden anschließend Maßnahmen angekündigt, „damit der Fahrplan ab sofort planmäßig eingehalten werden kann“. Dazu zählt zum Beispiel die Ausbildung und Gestellung von Kassierern.

Digitale Systeme sollen in Zukunft die Abfertigung beschleunigen.

Geschäftsführung und Aufsichtsrat wollen sich dabei beim Wort nehmen lassen. „Deshalb wird ein Qualitätsversprechen hinsichtlich Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit erarbeitet und ab dem 1. Januar 2017 eingeführt. Sollte es dann zu Verspätungen kommen, die der Stadtverkehr zu vertreten hat, wird die Rückzahlung von Fährgeld (Fahrpreiserstattung) möglich“, heißt es in einer Mitteilung des Stadtverkehrs. HN

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