Sana Klinik hat neue Intensivstation

Sie werden sich um die Schwerstkranke kümmern: der neue Leiter der Intensivstation Dr. Friedhelm Sayk (re.) und der Stationsleiter Pflege Mathias Paul. (SDF)

Der 10,8 Millionen Euro teure Neubau ist seit dieser Woche in Betrieb.

Zahlenmäßig ist die neue Intensivstation nicht wesentlich größer als die alte. Im Neubau vor dem alten Eingang der Sana Klinik stehen den Schwerverletzten oder -erkrankten nun 22 Plätze zu Verfügung. Nur vier mehr als in der alten. Räumlich ist sie dennoch viel größer und bietet deutlich mehr Platz für Geräte, Diensträume und das Personal.

„Die Intensivmedizin hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Und die Patienten haben sich stark verändert“, erklärte der ärztliche Direktor der Sana Kliniken, Prof. Matthias Bahr, bei der offiziellen Einweihung der Intensivstation. Die Patienten seien nicht nur mehr geworden, sondern auch älter und litten oft an mehreren Erkrankungen zugleich.

Die Hygienevorgaben seien heute strikter und die medizintechnischen Geräte zahlreicher. „Wir haben darauf reagiert. Die neue Station wird die Intensivmedizin der Sana Kliniken auf eine viel höhere Stufe bringen“, führte Prof. Bahr weiter aus. In der neuen Intensivstation ist auch der Leiter neu: PD Dr. Friedhelm Sayk, der zuletzt als Oberarzt am UKSH Lübeck tätig war.

„Das Team der Intensivstation hat viel Arbeit in die Planung, Gestaltung und Umsetzung der neuen Räume gesteckt. Hierfür danke ich allen Beteiligten“, sagte der Geschäftsführer der Sana Kliniken, Klaus Abel. Die Intensivstation wurde mit neuester Beatmungs- und Infusionstechnik, mit umfassender Monitorüberwachung, einem Isolierzimmer und einem Schwerlastsystem zur Mobilisation der Patienten ausgestattet. Auch großzügige Fenster mit Blick auf die Baumkronen und ein raffiniertes, farblich variables Lichtsystem sorgen für das Wohl der Patienten und für ein gesundes Arbeiten der Mitarbeiter.

In ihrem Grußwort gab es Lob von Gesundheitsministerin Kirstin Alheit (SPD): „Es ist gelungen, ein sehr ansprechendes neues Gebäude zu errichten, das auch funktionstechnisch keine Wünsche offenlässt. Für die Gesundheitsversorgung in der Hansestadt beginnt heute eine neue Zukunft.“ Die 18000 Patienten pro Jahr belegen, dass die Sana Kliniken das Krankenhaus der Lübecker sind, fügte die Ministerin hinzu. Bürgermeister Bernd Saxe hob die rasante Entwicklung des ehemaligen städtischen Krankenhaus Süd nach der Privatisierung hervor: „Die Hansestadt hätte diese Weiterentwicklung finanziell nicht wuppen können.“ Der Neubau mit der Intensivstation hat 10,8 Millionen Euro gekostet. Die Summe haben das Land (5,5 Millionen) und die Sana AG (5,3 Millionen) gemeinsam finanziert.

SDF

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