Linden-Bündnis: Unterschriftensammlung läuft gut an

Linden an der Untertrave

„Wir nähern uns dem gesteckten Ziel“, sagt Arnim Gabriel, Sprecher des Aktionsbündnisses „Lübecks Linden leben lassen“. Das Ziel ist, mindestens 7025 Unterschriften von wahlberechtigten Lübecker Bürgern zu sammeln, um einen Bürgerentscheid für die Erhaltung der 48 Linden an der Untertrave zu sammeln. Am vergangenen Sonnabend startete die Aktion, und Gabriel ist mit dem Ergebnis zufrieden. Doch die Zeit drängt: Denn zwar stehen offiziell sechs Monate zur Verfügung, um die erforderlichen Unterschriften zu sammeln, aber da die Stadt schon im Oktober mit dem Umbau der Untertrave beginnen will, hat sich das Bündnis zum Ziel gesetzt, den Antrag schon Mitte September bei der Kommunalaufsichtsbehörde abzugeben. „Erst wenn der Bescheid da ist, darf die Stadt die Bäume nicht mehr fällen“, so Gabriel. Er weist darauf hin, dass es nicht die Absicht des Bündnisses gewesen sei, den Umbau der Untertrave zu kippen, sondern vielmehr habe man rechtzeitig darauf gedrungen, einen Umbau mit Erhalt der Linden zu erwirken. „Mit etwas gutem Willen wäre das möglich gewesen.“

Das sieht die Stadt anders. Die Landesregierung habe klar signalisiert, dass aufgrund der wesentlichen gestalterischen Änderungen der bisherigen Planung die Fördertatbestände nicht mehr erfüllt würden. Daher würden die kKosten für die Stadt bei Wegfall eines Großteils der Fördermittel statt mit 3,9 Millionen Euro mit 12,2 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt finanziert werden. sg

»Die Argumente der Stadt zur geplanten Umbaumaßnahme gibt es im Internet unter www.untertrave.luebeck.de

Informationen des Aktionsbündnisses gibt es im Internet unter www.luebecks-linden-leben-lassen.de

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