Possehl-Stiftung finanziert Markthäuschen

Große Freude über Spende der Possehl-Stiftung: Klaus-Erwin Hädrich, Christiane Hornburg, Kerstin Geldner und Rüdiger Arfmann (v.l.) stehen genau dort, wo das Häuschen auf dem Brolingplatz gebaut wird. (mpa)

Der Verein Initiative Brolingplatz erhält Spende für Treffpunkt in St. Lorenz-Nord.

Am fast zehn Jahre andauernden Einsatz des Vereins Initiative Brolingplatz in St. Lorenz Nord zeigt sich, dass sich ehrenamtliches Engagement für das Allgemeinwohl lohnt. Die nicht nachlassende Arbeit der Vereinsmitglieder zeigt zwei besondere Erfolge: 2015 wurde der Brolingplatz, der im Quartier seit Jahrzehnten als Marktplatz fungiert und jahrelang im desolaten Zustand war, durch die Stadt aufwändig saniert. Dabei war für das von der Initiative geplante Markthäuschen als Treffpunkt auf dem Marktplatz kein Geld mehr übrig. Nun tritt die Possehl-Stiftung mit 127000 Euro ein, und dem Bau eines Quartiershäuschens als Treffpunkt steht nichts mehr im Wege.

„Wir freuen uns riesig über diese Zuwendung“, sagt Rüdiger Arfmann, Vorsitzender des Vereins. Auch bei Christiane Hornburg und Kirsten Geldner, die ebenfalls zum Verein gehören, ist die Freude groß. „Wir möchten noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen, damit das Häuschen rechtzeitig zum großen Sommerfest im Juli 2017 fertig ist“, sagt Christiane Hornburg. Angrenzend an die neu installierten WCs auf dem Marktplatz soll das Häuschen circa 30 Quadratmeter groß werden. Es soll als Treffpunkt für die Quartiersbewohner dienen, an Markttagen wird dort Kaffee ausgeschenkt. „Einmal im Monat gibt es ein Marktfrühstück“, erzählt Kirsten Geldner. Ansonsten fungiert das Häuschen auch als Veranstaltungsort und Treffpunkt für jung und alt aus dem Quartier. Auch vor dem Haus soll gemütlich gesessen werden: An Tischen und Stühlen wird geklönt, ein Sonnensegel schützt im Sommer vor dem Sonnenlicht. Ganz besonders froh ist auch Frieda Stahmer, die seit 2015 für drei Jahre befristet und finanziert durch die Fernsehlotterie Quartiersarbeit über die Awo im Viertel organisiert. Sie wird dort Sprechstunden anbieten und mit Stadtteilbewohnern ins Gespräch kommen. „Dann haben wir auch einen schönen Raum für unsere Näh- und Spielegruppe“, freut sich die Quartiersfrau. Eine integrierte Kochzeile ist im Treffpunkt geplant. So kann dort auch gemeinsam gekocht werden.

Neben dem einzigen Hauptraum wird es einen kleinen Abstellraum und ein behindertengerechtes WC geben.

Auch bei dem 75-jährigen Vereinsmitglied Klaus-Erwin Hädrich ist die Freude groß: „Wir sind alle sehr dankbar“, sagt er. Nun sollen Angebote eingeholt werden, damit das Projekt Formen annimmt. Pläne eines Architekten liegen bereits vor, so dass interessierte Bauunternehmer sich gerne an den Verein wenden können. Das Häuschen soll optisch zu den bereits vorhandenen Toilettenhäuschen auf dem Marktplatz passen. Genug Platz ist direkt daneben vorhanden, ohne das Marktgeschehen zu behindern. Blühende Pflanzen sollen das Ambiente am Häuschen unterstreichen, so dass der neue Treffpunkt in St. Lorenz Nord einfach perfekt wird. mpa

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