Seniorenkino Bad Schwartau: Neues Programm

Devid Striesow spielt in „Ich bin dann mal weg“ Hape Kerkeling, hier in einer Szene mit Martina Gedeck.

Das Seniorenkino Bad Schwartau ist in das zweite Halbjahr gestartet.

Die Zuschauer haben aus einer Vorschlagsliste mit 25 Filmen des Seniorenkino-Teams insgesamt sieben Filme ausgewählt, die bis Dezember im Bad Schwartauer Kino Movie Star gezeigt werden. Durch veränderte Termine der Filmvorführungen im Abstand von nunmehr drei Wochen können einige Filme zusätzlich gezeigt werden, so die Macher.

Am Dienstag, 30. August, steht das historische englische Drama „Suffragetten – Taten statt Worte“ auf dem Programm. 2015 kam dieser Film über die Anfänge der Frauenbewegung in England in die Kinos. Meryl Streep spielt darin die intellektuelle Anführerin der Bewegung, die das ganze Elend der unterdrückten Frauen zu Beginn der Industrialisierung aufzeigt.

Das Programm wird am 20. September mit der Verfilmung des schwedischen Erfolgsromans „Ein Mann namens Ove“ fortgesetzt. Ove, gespielt von Rolf Lassgard (bekannt als Kommissar aus den Mankell-Krimis), ist Witwer, der seine Nachbarn nervt. Er verliert aus Altersgründen seine Arbeit und beschließt, seine geliebte verstorbene Frau im Jenseits zu treffen.

„Das Tagebuch der Anne Frank“ wird am 11. Oktober gezeigt. Im Mittelpunkt dieser Literaturverfilmung von 2016 steht das Tagebuch des 13-jährigen jüdischen Mädchens, das mit ihrer Familie in Amsterdam versteckt 1942 von den Nationalsozialisten gefunden und im KZ Bergen-Belsen ermordet wurde.

Im US-Filmdrama „Die Brücken am Fluss“ (1995) von und mit Clint Eastwood ist nochmals Meryl Streep zu sehen. Am 1. November wird dieser Film gezeigt, in dem die Geschichte einer Farmersfrau aus Iowa erzählt wird. Als ihr Ehemann mit den beiden Kindern zu einer Landwirtschaftsausstellung reist, kommt ein Unbekannter vorbei und fragt nach dem Weg. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine unerfüllte Liebesbeziehung.

Der französischer Liebesfilm „Birnenkuchen mit Lavendel“ von 2016 wird gespielt am 22. November. Eine junge Witwe mit zwei Kindern versucht nach dem Tode Ihres Mannes den Hof mit Birnenbäumen und Lavendel weiter zu führen. Ein Nachbar hat ein Auge auf sie geworfen und würde gerne mit ihr zusammenleben. Aber durch einen Unfall mit ihrem Kombi auf dem Weg zum Markt lernt sie einen jungen Mann kennen, der unter einem Asperger-Syndrom leidet. Sie lädt ihn in ihr Haus ein und bekommt dadurch einen Mitbewohner, der hilfreich ist, aber auch für Verwicklungen sorgt.

Der Filmreigen des zweiten Halbjahres 2016 endet am 13. Dezember. Hape Kerkelings Bestseller-Roman „Ich bin dann mal weg“ schildert die Pilgerwanderung auf dem Jakobsweg im Norden Spaniens.

Der Schauspieler Devid Striesow begibt sich auf den beschwerlichen Weg, den Hape Kerkeling auf Anraten seiner Großmutter unternommen hat, obwohl sein Arzt Schonung und Ruhe verordnete. Der Sportmuffel Hape lernt Stella (gespielt von Martina Gedeck) und die britisch Journalistin Lena kennen. Er verliert beide jedoch nach kurzer Zeit wieder aus den Augen und wandert den steinigen, steilen Weg alleine weiter. Er quält sich in den engen, überfüllten Pilgerherbergen herum und will den Fußmarsch abbrechen, als er wieder auf seine früheren Begleiterinnen Stella und Lena trifft. Mit Elan und neuem Mut setzt er seinen Weg fort und erreicht glücklich sein Ziel.

„Die Erfolgsgeschichte ,Seniorenkino’ lebt ungebrochen fort“, freut sich Peter Seedorf vom Seniorenkino-Team. Zusammmen mit Elisabeth Kremer und Ute Nagel freut er sich über jeden Besucher der Seniorenkino-Filme. Am Ende des Jahres 2016 werden 15000 begeisterte Zuschauer in über 100 Filmen Unterhaltung und Entspannung gefunden haben.

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