Awo-Projekt: Wohnen gegen Hilfe in Haushalt und Garten

Wer sich Unterstützung im Haushalt und im Garten oder Gesellschaft wünscht und ein Zimmer frei hat, ist der richtige Partner für das Awo-Projekt „Wohnen gegen Hilfe“. Angelehnt an das Projekt „Wohnen für Hilfe“, das das Studentenwerk Schleswig-Holstein im August 2012 initiiert und seitdem Wohnpartnerschaften zwischen Familien, älteren oder behinderten Menschen und Studenten gestiftet hat, ist die Awo Bad Schwartau Anlaufstelle für Studenten, die in Lübeck, Bad Schwartau und der Region ein Zimmer suchen und Hilfsleistungen anbieten können.

„Unser Ortsverein hat die Idee des Studentenwerkes 2013 aufgegriffen und seitdem bereits einige funktionierende Partnerschaften zwischen Alt und Jung geschaffen“, erzählt Hannelore Witt, Vorsitzende des Awo-Ortsvereins Bad Schwartau. Sie erhält weiterhin Anfragen von Studenten und Auszubildenden, die über das Projekt „Wohnen gegen Hilfe“ ein Zimmer suchen. „Durch Vordrucke des Studentenwerks (Fragebogen für Anbieter von Wohnraum, Fragebogen für Wohnraum-Suchende, Untermietverträge) gibt es die größtmögliche Absicherung für Wohnraumanbieter“, bestätigt die Awo-Vorsitzende.

„Das ist ein wunderbares Projekt“, freut sich Agnes Neetz über die Initiative der Awo. Die junge Frau, die nach ihrem Psychologiestudium in Saarbrücken nun nach den Semesterferien an der Musikhochschule in Lübeck studieren will, sucht sympathische Menschen, die Unterstützung im Haushalt benötigen und ein Zimmer zur Verfügung stellen. „Ich könnte regelmäßig den Einkauf erledigen, in Haushalt und Garten helfen oder auch am Computer hilfreiche Unterstützung leisten“, bietet sie an. „Vielleicht gibt es ältere Menschen in der Umgebung, die auch Klaviermusik mögen“, hofft die künftige Musikstudentin, die gerne auch mit ihrem Klavier einziehen möchte.

„Für junge Flüchtlinge ist das Wohnen gegen Hilfe eine hervorragende Möglichkeit der Integration“, so Hannelore Witt. „Ein Ehepaar in Bad Schwartau, das namentlich nicht genannt werden möchte, hat mir bestätigt, dass es eine große Bereicherung bedeutet, einem Geflüchteten eine zeitlang wieder ein neues ‚Zuhause‘ zu geben und ihm durch die Unterstützung bessere Startmöglichkeiten für die Zukunft zu ermöglichen!“, so die Awo-Vorsitzende. „Oft ergeben sich durch die neuen Kontakte auch ganz neue Anregungen. Dann wird gemeinsam gekocht und alle Beteiligten erfahren etwas von der Kultur des anderen.“

»Wer Wohnraum gegen Hilfe anbieten möchte, wendet sich unter der Rufnummer 0451/29 61 822 oder per Mail: mwitt@t-online.de an Hannelore Witt. mpa

mpa
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Eine Antwort auf „Awo-Projekt: Wohnen gegen Hilfe in Haushalt und Garten“

  1. Mona Lühr sagt:

    Guten Tag, ich bin 26.Jahre alt und suche einen geeigneten Wohnraum um arbeiten zu können. Gerne helfe ich Ihnen bei verschiedenen Arbeiten.
    Auf unser Kennenlerngespräch freue ich mich.

    Mit freundlichem Gruß Mona Lühr

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