Hilfe bei der ersten Phase der Integration

Das Team der Eutiner Flüchtlingshilfe: Koordinatorin Sophia Schutte (li.) sowie die Berater Bettina Peschko-Dinzad und Sven Meyer. (Graap)

Neue zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingshilfe im alten Katasteramt.

Seit März 2015 wird die Flüchtlingshilfe in Eutin durch Koordinatorin Sophia Schutte in die richtigen Bahnen gelenkt. Jetzt hat die Stadt Eutin eine neue zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingshilfe eröffnet. Die Räumlichkeiten, die Büros und Flüchtlingsunterkünfte beherbergen, befinden sich im ehemaligen Katasteramt in der Carl-Maria- von-Weber-Straße 20. Dort arbeiten auch Bettina Peschko-Dinzad und Sven Meyer als Flüchtlingsbetreuer.

Während das Team im vergangen Jahr noch überwiegend mit der Bewältigung der Masse der ankommenden Asylbewerber beschäftigt waren, haben sich die Aufgaben inzwischen geändert. „Zurzeit nehmen wird pro Woche nur noch ein bis zwei Flüchtlinge auf. Der Druck ist weg. Jetzt geht es um die erste Phase der Integration“, berichtet Schutte.

Für die Fremden bedeutet das: Deutsch lernen, Kultur kennenlernen und Integrationskurse absolvieren. Das Team hilft unter anderem bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei allgemeinen Fragen der Integration, vermittelt Sprachkurse und führt mit den Flüchtlingen intensive Gespräche. Derzeit leben 240 Asylsuchende in Eutin. Dazu kommen noch 100 anerkannte Asylbewerber, die nach Eutin gezogen sind. Ein riesiges Problem ist es, preisgünstigen Wohnraum zu finden.

Die zentrale Anlaufstelle für Flüchtlingshilfe ist auch eine Schnittstelle für die rund 100 ehrenamtlichen Helfer, die sich in der Stadt für Flüchtlinge engagieren. In den Garagen im Hinterhof ist die Fahrradwerkstatt untergebracht, darüber hinaus bietet das Gebäude nach dem Umbau Wohnraum für 40 Flüchtlinge, der jetzt nach und nach belegt wird. »Konkrete Öffnungzeiten werden erst nach den Ferien festgelegt. Das Team ist aber in der Regel vormittags vor Ort oder unter Telefon 04521/4017011 erreichbar. Kontakt per E-Mail an s.schutte@eutin.de

vg
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