Kindergarten Himmelblau eingeweiht

Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann und Bürgervorsteher Harald Werner bedankten sich bei Kindergartenleiterin Jana Trapp und Architekt Carsten Holst, der als Bauamtsmitarbeiter den Bau mitbetreut hatte. (HÖ)

Die Sternentänzer, Wolkenschubser und Sonnenhopser haben nun ein neues Zuhause.

Mit einer Betrachtung des Wortes Himmel, für den die Engländer mit Sky und Heaven je nach Bedeutung zwei verschiedene Worte haben, begann Diakonin Maren Griephan die Einweihungsfeier des neuen Kindergartens Himmelblau in der Kleiststraße. Sie übernimmt künftig die Religionspädagogik in der Kita. „Es gibt keinen schöneren Namen für einen Kindergarten als Himmelblau“, befand sie, „in dem sich Himmel und Erde berühren.“ Hier sei ein Stück Himmel erfahrbar.

Mit diesem Kindergarten seien neue Maßstäbe gesetzt worden, erklärte Pastor Hans Kilian für die Kirchengemeinde als Träger der Kita. Neue Maßstäbe, was das Licht, das Raumprogramm und die Technik beträfe. Mit dem Bau sei außerdem eine Punktlandung gelungen, lobte er. „Mit der Eröffnung des Kindergartens vor Beginn des neuen Kindergartenjahres ist der Übergang in das neue Jahr unproblematisch“, freute er sich. In den Himmel zu blicken befreie den Menschen, erklärte Kilian im Hinblick auf den Namen der Kita. „Überall in diesem Kindergarten kann man den Himmel sehen, hier gibt es ganz viel Licht.“

Der Kindergarten konnte nach weniger als einem Jahr Bauzeit in Betrieb genommen werden. Baubeginn war im April 2015, die Grundsteinlegung erfolgte am 25. Juni, das Richtfest konnte am 1. Oktober gefeiert werden. Die Nutzungsübergabe erfolgte zum 1. Juni dieses Jahres. Mit den Kosten von rund 1,4 Millionen Euro ist die Gemeinde sogar unter den vom zuständigen Ausschuss bewilligten Projektkosten in Höhe von 1,6 Millionen Euro geblieben.

In dem L-förmigen eingeschossigen Baukörper, der in einem zweiten Bauabschnitterweitert werden kann, werden zukünftig zwei Krippengruppen und eine Elementargruppe betreut. Zwei Gruppen, die zuvor im Martin-Luther-Haus übergangsweise betreut wurden, konnten bereits in die Räume einziehen. „Die Zahlen belegen, dass der Bau nötig war“, erklärte Bürgervorsteher Harald Werner. Gerade für die Betreuung der Unter-Dreijährigen Kinder gebe es eine Wartelist, weshalb der Anbau eingeplant wurde. „Frau Bürgermeisterin Rahlf-Behrmann und ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.“

Kindergartenleiterin Jana Trapp dankte dafür, dass sie von Anfang an bei der Planung mitwirken durfte. „Das war eine besondere Herausforderung“, meinte sie. Der Schwerpunkt des Kindergartens liegt im Bereich Musik und Bewegung und so gestaltete sie die Ausstattung entsprechend. Ein besonderer Dank ging auch an Architekt Carsten Holst, der als Bauamtsmitarbeiter das Projekt betreute. „Mit Ihnen hat Bauen Spaß gemacht“, erklärte Jana Trapp. HÖ

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