Der zukünftige Bürgermeister legt Amtseid ab

Zwischen Bürgermeister Gerd Schuberth und Bürgervorsteherin Birgit Clemens: Dr. Uwe Brinkmann leistet den Amtseid. Am 1. August beginnt seine Amtszeit. (ES)

Dr. Uwe Brinkmann tritt am 1. August die Nachfolger von Gerd Schuberth an. Für ihn gab es viel anerkennende Worte.

Dr. Uwe Brinkmann ist in der letzten Sitzung der Bad Schwartauer Stadtvertreter vor der Sommerpause als zukünftiger Bürgermeister der Stadt Bad Schwartau ernannt und vereidigt worden. Am 1. August tritt der 38-Jährige die Nachfolge von Gerd Schuberth (CDU) an, der sich nach 14 Jahren im Amt nicht zur Wiederwahl gestellt hatte. Die Sitzung begann mit den guten Wünschen für den parteilosen Juristen, der von der SPD in das Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt worden war, und endete mit vielen anerkennenden Worten für den scheidenden Verwaltungschef.

Zu Sitzungsbeginn betrat Dr. Uwe Brinkmann in Begleitung seiner Ehefrau Larissa und der drei Töchter den voll besetzten Sitzungssaal. Und nachdem Bürgervorsteherin Birgit Clemens (CDU) den „Bürgermeister in spe“ mit seiner Familie begrüßt hatte, wurde er auch schon nach vorne gebeten, um seinen Amtseid zu leisten. Zu den ersten Gratulanten gehörten die in der Stichwahl unterlegene CDU-Fraktionsvorsitzende Ellen Brümmer, ihr SPD-Kollege Hans Tylinski und WBS-Fraktionschef Jörg-Reiner Zacharias, der ihm einen Kompass schenkt, um Bad Schwartau auf Kurs zu halten.

Uwe Brinkmann, der die Wahl mit fast 68 Prozent der Stimmen gewonnen hatte und noch Regierungsdirektor im Verteidigungsministerium ist, bedankte sich für die guten Wünsche und „die herzliche Aufnahme“ in Bad Schwartau. „Ich freue mich, am 1. August mit viel Schwung ins neue Amt zu starten.“

Für den noch amtierenden Bürgermeister, der sich nur einen verwaltungsinternen Abschied wünschte, war es dagegen die letzte Stadtvertretersitzung. Bürgervorsteherin Birgit Clemens sprach Gerd Schuberth (64) den Dank der Stadtverordnetenversammlung für seine geleistete Arbeit aus. Ein großes Abschiedsgeschenk der Stadtverordneten soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Hans Tylinski fand versöhnliche Worte. Dass Gerd Schuberth bei der Bürgermeisterwahl 2008 trotz Gegenkandidat ein Ergebnis von 80 Prozent erzielt habe, sei Ausdruck einer besonderen Wertschätzung.

„Wenn es im jetzigen Bürgermeisterwahlkampf zu persönlichen Verletzungen gekommen ist, tut es mir sehr leid“, sagte der SPD-Fraktionschef.

Anerkennende Worte kamen auch von Andreas Marks von der WBS, Ellen Brümmer (CDU) und den Grünen. „Sie haben es sich verdient, in einen anderen Lebensabschnitt zu starten. Machen Sie was draus.“

ES

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.