Lübecks verborgene Paradiese

So schön blüht es im Skulpturengarten des Günter Grass-Hauses. (Thorsten Wulff/ Lübecker Museen)

Die Museumsgärten zeigen ihre grüne Vielfalt – Gartenfest im Museum für Natur und Umwelt.

Ein moderner Skulpturenhof, ein verwunschener Klostergarten, eine artenreiche Blumenwiese mit Lavendel, Storchschnabel, Akelei und Lichtnelke – in diesem Sommer zeigen sich die Lübecker Museen erstmals von ihrer grünen Seite. Mit zahlreichen Aktionen machen die Häuser in den Sommerwochen auf ihre Gärten, Höfe und Grünanlagen aufmerksam und präsentieren wunderbare Stadtoasen und zauberhafte Rückzugsorte.

Der Besuch in den Museen lohnt sich also doppelt: Innen locken Ausstellungen, außen verborgene Kleinode mit einem ausgewählten Programm. Wer immer schon mal in einem Museumsgarten Bienen bei der Bestäubungsarbeit zuschauen oder hinter kühlen Klostermauern Kräuter anpflanzen wollte – jetzt wird es möglich. Mit etwas Glück kann man sogar im Museumscafé sitzen und junge Turmfalken bei ihren ersten Flügen beobachten. Das Sommerthema „Verborgene Paradiese“, an dem sich sieben Museen beteiligen, richtet sich an große und kleine Garten- und Architekturfreunde, Botaniker, Naturliebhaber, Romantiker und Ruhesuchende.

Los geht es am Sonnabend, 3. Juli, um 10 Uhr im Museum für Natur und Umwelt mit einem Gartenfest „Bee In The City“. Noch freie Plätze gibt es in Kinder-Workshops rund um Bienen. Um 11 Uhr heißt es „Be a Bee“. Kinder von fünf bis zehn Jahren können gemeinsam mit ihren Eltern und dem brasilianischen Pädagogen und Schauspieler Joao Eduardo Albertini, vom Labyrinth Kindermuseum in Berlin, ein kleines Theaterstück einstudieren und in die Rollen von Bienen schlüpfen. Die Premiere findet um 14.30 Uhr statt. Unter dem Motto „Von Flugkünstlern und Blütenakrobaten“ geht es für Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren im bunten Garten des Museums und mit Hilfe von Mikroskopen auf Entdecker-Tour. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet gegen 17 Uhr.

Die Teilnahme für die Workshops kostet je fünf Euro. Eine Anmeldung ist noch kurzfristig bis zum Beginn der Workshops am Infostand des Museums möglich.

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