Weniger Flüchtlings- Zuweisungen als erwartet

Die Flüchtlingszahlen sinken. Der Kreis hatte für Stockelsdorf ursprünglich knapp 340 Flüchtlinge angekündigt. Mittlerweile ist die Zahl auf 173 gesunken, wie Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann bei der letzten Hauptausschusssitzung und beim Seniorenfrühstück berichtete. „Davon haben wir bereits 61 untergebracht, sodass nur noch 112 Personen im Lauf des Jahre aufgenommen werden müssen“, so Hauptamtsleiter Axel Kerbstadt bei der Hauptausschusssitzung.

Bis zum Jahresende ist die Unterbringung für rund 100 Personen gesichert, erklärte die Bürgermeisterin. „Die Baugenehmigungen für die geplanten drei Standorte liegen vor, werden aber zurzeit nicht weiter verfolgt“, so Brigitte Rahlf-Behrmann auf Nachfrage eines Anwohners in der Max-Hamerich-Straße. Dort hatte sich Widerstand gegen eine geplante Containeranlage formiert.

Auch gegen die geplante Anlage in der Rudolf-Diesel-Straße, wo zudem sozialer Wohnungsbau entstehen soll, gab es Bedenken durch die Anwohner des Neubaugebietes Friedrich-Ritzmann-Straße. Der dritte Standort ist im Herrengartenpark. Die Aufstockung der Containeranlage im Brandenbrooker Weg ist damit vom Tisch. Hier gab es zudem Probleme mit dem Brandschutz. Sobald möglich, will die Gemeinde diese Anlage wieder abschaffen.

Insgesamt sind über 60 Wohnungen von der Gemeinde angemietet worden, um die Migranten möglichst dezentral unterbringen zu können. Zum Teil stehe Wohnraum leer, sodass neu ankommende Flüchtlingen untergebracht werden können. Zeit zum Durchatmen also für alle, die mit der Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen in Stockelsdorf zu tun haben. HÖ

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