Wasserspiele statt Brunnen

Das Ehrenmal bleibt an Ort und Stelle, der Brunnen auf dem Markt aber soll durch Wasserspiele abgelöst werden. (Graap)

Eutiner Ausschüsse beschließen Eckpunkte zur Markt-Umgestaltung.

Beschluss-Chaos ade: Am Dienstag haben der Bauausschuss und der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in einer gemeinsamen Sitzung Zuständigkeitsstreitereien bei der Stadtplanung beigelegt und darüber hinaus sogar noch Entscheidungen zur künftigen Gestaltung des Eutiner Marktplatzes gefällt.

Nach einem – wie so oft im Eutiner Rathaus – zähen bis kontroversen Sitzungsverlauf steht nun endgültig fest, dass an den Entwürfen des Planungsbüros RMP kaum gerüttelt wird. Nur eine Versetzung des Ehrenmals wird weiterhin mehrheitlich abgelehnt. Es bleibt an Ort und Stelle und wird wohl nur für eine Sanierung abgebaut. Einkassiert wird hingegen ein kürzlicher Beschluss, dass auf dem Markt weder Brunnen noch Wasserspiele gewünscht sind. Die Nähe der Innenstadt zum Wasser soll sich auch künftig durch erlebbares Nass auf dem Markt widerspiegeln. Der alte Brunnen aber wird einer neuen Idee weichen. Beschlossen wurde außerdem, die bestehende Baumreihe vor dem Brauhaus etwas weiter in den Platz hinein zu verlegen.

Verändert wird das Höhenniveau des Marktplatzes. Die bisherige Höhenlage beeinträchtigt eine barrierefreie Gestaltung der Fläche. Einen konkreten Baubeginn kann Heiko Godow, Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses, noch nicht nennen. „Zunächst müssen intelligente Lösungen für das Baustellen-Management gefunden werden. Die Umgestaltung wird mit Einschränkungen für Anwohner und Geschäftsleute einhergehen.“ Es gelte, alle offenen Fragen rund um diese doch sehr große Baustelle genau abzuklären. vg

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